Zum Hauptinhalt springen

Gefährdete SterbebegleiterExit schränkt begleitete Suizide ein

Die Sterbehilfeorganisation führt nur noch medizinisch dringende Begleitungen durch – zum Schutz ihrer meist über 65-jährigen Sterbebegleiter.

Das Schlafmittel – meist Natrium-Pentobarbital – kann nur von Ärzten verschrieben werden.
Das Schlafmittel – meist Natrium-Pentobarbital – kann nur von Ärzten verschrieben werden.
Foto: Alessandro Della Bella (Keystone)

Das Coronavirus trifft auch die Zürcher Sterbehilfeorganisation Exit. «Vorerst können bei Mitgliedern leider keine Begleitungen mehr durchgeführt werden», stand auf der Website. Mediensprecher Jürg Wiler präzisiert auf Anfrage: «Nur medizinisch dringende Begleitungen, die sich nicht verschieben lassen, führen wir noch aus.» Bereits geplante Begleitungen würden reduziert. Entsprechende Anfragen von kurzfristig angemeldeten Neumitgliedern könnten nicht berücksichtigt werden. Abklärungen hinsichtlich einer Begleitung wie das Begutachten der Unterlagen oder Rezepte seien jedoch möglich. Administration und telefonische Beratung liefen weiter.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.