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Grossbank in der KriseWegen des Archegos-Debakels könnten bei der CS bald die Köpfe rollen

Der Pleitefall könnte Milliarden kosten. Nun geraten die Posten von Risikochefin Lara Warner und Investmentbankchef Brian Chin in Gefahr.

Wie weiter, Credit Suisse? Die Paradeplatz-Bank schleppt sich von einem Abschreiber zum nächsten.
Wie weiter, Credit Suisse? Die Paradeplatz-Bank schleppt sich von einem Abschreiber zum nächsten.
Foto: Urs Jaudas

Sie hat bei der Credit Suisse eine eindrückliche Karriere gemacht und dabei schon einige Krisen gemeistert – doch nun könnte Risikochefin Lara Warner über das Archegos-Debakel stolpern. Die 53-jährige Bankerin ist angezählt. Das schildern zwei unabhängige bankinterne Quellen gegenüber dieser Zeitung. Ebenfalls im Fokus steht Brian Chin, der 43-jährige Chef der Investmentbank. Seine Abteilung ist die Geschäftsbeziehung mit dem Finanzmanager Bill Hwang eingegangen, wegen der nun milliardenschwere Verluste drohen.

Warners Nachteil ist, dass sie in beide aktuellen Pannen der CS involviert ist. Laut britischen Finanzmedien hat sie den 160-Millionen-Dollar Kredit für den australischen Unternehmer Lex Greensill persönlich abgesegnet. Dessen Finanzgruppe geriet vor einigen Wochen ins Schlingern, mit potenziell kostspieligen Folgen für die CS.

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