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Streit um GaspipelineWegen Zuger Firma – Schweiz gerät zwischen Biden und Putin

Der Konflikt zwischen den USA und Russland um Nord Stream 2 spitzt sich zu. Mittendrin: eine Adresse an der Baarerstrasse in Zug.

Wladimir Putins Gas fliesst auch in die Schweiz: Joe Biden auf Besuch in Moskau im März 2011.
Wladimir Putins Gas fliesst auch in die Schweiz: Joe Biden auf Besuch in Moskau im März 2011.
Foto: Maxim Shipenkov (Keystone)

Stadt Zug, Baarerstrasse, Fussdistanz zum Bahnhof. Graues Büro- und Shopping-Allerlei, viel Verkehr, heruntergekommene Wohnblocks, Tankstellen-Tristesse. Und: Standort einer der gegenwärtig umstrittensten Firmen der Welt.

Nord Stream 2 heisst die Gaspipeline unter der Ostsee, um die Russland und die USA eine Art kalten Krieg führen. Nord Stream 2 AG heisst die Firma, die die Pipeline baut und dereinst betreiben soll. Sie ist in Zug beheimatet und gehört dem Gazprom-Konzern, der wiederum unter Kontrolle der russischen Regierung steht.

Der Bau der submarinen Pipeline, die Russland direkt mit Deutschland verbinden würde, sorgt seit Jahren für Streit. Der Hauptvorwurf lautet, dass der russische Machthaber Wladimir Putin eine Alternative zum Gastransit durch die Ukraine schaffen wolleund damit eine Möglichkeit erhalte, um gegen das Land politisch und militärisch noch aggressiver vorzugehen. Die USA machten noch unter Präsident Donald Trump mit Sanktionen gegen das Projekt mobil.

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