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Kommentar zum Turn-SkandalWegschauen hat in Magglingen System

Seit Jahren werden Turnerinnen gedemütigt und eingeschüchtert. Der Schweizer Turnverband hat stets davon gewusst und keine Verantwortung übernommen.

Ruedi Hediger hält als Geschäftsführer des Turnverbandes die Zügel seit Jahren fest in der Hand. Doch gehandelt hat er in all den Jahren bestenfalls halbherzig.
Ruedi Hediger hält als Geschäftsführer des Turnverbandes die Zügel seit Jahren fest in der Hand. Doch gehandelt hat er in all den Jahren bestenfalls halbherzig.
Foto: Anthony Anex (Keystone)

2002, 2007, 2013, 2020. 18 Jahre ein und dieselbe Geschichte. Immer geht es um Athletinnen, die von Trainerinnen und Trainern gedemütigt, gequält und eingeschüchtert werden. Nicht in einem autoritären Staat, sondern in der Schweiz. Wie die «Magglingen-Protokolle» im Magazin der Tamedia-Zeitungen enthüllt haben.

Immer hat sich das Szenario wiederholt: Die fehlbaren Instruktorinnen wurden entlassen, an der Kultur aber änderte sich nichts. Weil der Turnverband seit Jahren von denselben Personen geführt wird. Eine steht dabei im Zentrum: Ruedi Hediger. 2007, als sich mit Ariella Kaeslin die prominenteste Turnerin zur Wehr setzte, war er Chef Spitzensportund stellte sich hinter den fehlbaren Trainer Eric Demay. Zur Belohnung wurde er befördert.

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