Zum Hauptinhalt springen

Kolumne Christian SeilerWeihnachtsgebäck für Profis

Vergessen Sie für einmal Mailänderli, Zimtsterne und Chräbeli: Diese Cookies sind die wahre Droge.

Gegen diese Dinger mit Zitronencrème und Meringue wirken Mailänderli  wie nackt.
Gegen diese Dinger mit Zitronencrème und Meringue wirken Mailänderli wie nackt.
Foto: Robin Kranz & Volker Hobl

Ein grosses Mysterium der Adventszeit bestand für mich die längste Zeit darin, wo das Weihnachtsgebäck herkommt. Es war da. Ich ass es. Es lagerte sich ohne Umwege über die Verdauung an meinen Hüften ab. Aber noch bevor am Weihnachtsbaum die Kerzen brannten, hatte ich nur noch Sehnsucht nach Essiggurken.

Das Weihnachtsgebäck, das ich inzwischen selbst herstelle – und Ihnen hier mit adventöser Feierlichkeit ans Herz lege –, ist ein hinreissender, krümeliger Grenzgang zwischen süss und sauer. Es beruft sich auf ein Rezept von Dorie Greenspan und kombiniert Shortbread-Cookies mit Zitronencreme und Meringue-Splittern. Das Rezept ist – im Gegensatz zur Laubsägearbeit an den meisten Weihnachtskeksen – sehr einfach. Die Arbeitsschritte können zwischendurch eingeschoben werden. Die Cookies sind nicht nur gut, sondern auch hübsch. Sie eignen sich grossartig als Dessert zum Weihnachtsmenü.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.