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Unsere LieblingsbücherWeil Reisen eingeschränkt ist, reisen wir im Kopf

Wir flüchten in unsere Lieblingsstädte per Buch. Das sind unsere Tipps für Wien, New York oder Tokio.

Nach Paris! Nach Wien! Man will sofort hin.
Nach Paris! Nach Wien! Man will sofort hin.
Foto: Getty Images

Von Normalität sind wir immer noch weit entfernt und das «C»-Wort können wir schon lange nicht mehr hören. Darum flüchten wir in unsere Lieblingsstädte – zumindest gedanklich. Dies sind unsere passenden Lieblingsbücher.

Das alte Wien

Der Wiener Musikverein am Karlsplatz, die Aspernbrücke, die Gusshausstrasse, der Praterpark und die Praterstrasse, das Tegetthoff-Denkmal beim Nordbahnhof, die Strozzigasse, die Florianigasse, der Volksgarten und schliesslich der «Ring»: In Arthur Schnitzlers Novelle «Leutnant Gustl», erstmals publiziert anno 1900 in der Weihnachtsbeilage der «Neuen Freien Presse», unternehmen die Leserinnen und Leser zwischen viertel vor zehn Uhr nachts und kurz nach sechs Uhr morgens einen komplett ausufernden Trip durch das historische Wien – meist gehetzt, einmal sogar schlafend, vor allem aber ausschliesslich im Kopf des jungen Offiziers, welcher der Geschichte den Namen gibt. Der irrwitzige Text gilt als erster «innerer Monolog» der deutschen Literaturgeschichte. Thomas Wyss

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