Fremdsprachen: Ein Must-have ...

Frühenglisch, digitale Welt und internationale Geschäftsbeziehungen – Sprachen sind omnipräsent. Und doch zeigt eine Boa-Lingua-Umfrage unter Fachhochschulabsolventen, dass diese ihre Sprachkenntnisse als «nicht gut genug» einstufen. Die Gründe dafür sind vielseitig.

Schnellere Fortschritte mit Sprachaufenthalten.

Schnellere Fortschritte mit Sprachaufenthalten. Bild: iStockphoto.com/PeopleImages

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Um die Karriereleiter hochzuklettern, sind fundierte Fremdsprachenkenntnisse essenziell. Nur Schulenglisch reicht für den Beruf schon lange nicht mehr aus und branchenspezifische Sprachkenntnisse werden immer zentraler. «Bei vielen Berufstätigen besteht heute ein echter Bedarf, und man möchte es besser können», sagt Toni Schmid, Geschäftsführer vom Dachverband der Absolventen von Fachhochschulen (FH Schweiz). Obwohl sich die Fachhochschulabsolventen der Wichtigkeit von Fremdsprachenkompetenzen bewusst sind, ist grosses Verbesserungspotenzial vorhanden: Während fast 90 Prozent angegeben haben, dass sie ihre Englischkenntnisse «gut» oder «sehr gut» einschätzen, stufen lediglich 34 Prozent der Absolventen ihre Französischkenntnisse auf gleichem Niveau ein.

Höhere Berufschancen

Dass hohe Fremdsprachenkompetenzen eine wichtige Rolle für den beruflichen Erfolg sind, kann auch Christian Wasserfallen, Nationalrat und Präsident der FH Schweiz, aus erster Hand bestätigen. Der studierte Ingenieur benötigt seine Französisch- und Englischkenntnisse regelmässig. Ein breites Vokabular und fundierte Grammatikkenntnisse sind das Eine, etwas Anderes jedoch die kulturellen Unterschiede, die mit einer Fremdsprache einhergehen. «Sattelfest im Verhandeln, Überzeugen, Präsentieren, Ein- und Verkaufen zu sein, ist heutzutage in den meisten internationalen Unternehmen ein Must-have», so Wasserfallen. Der Präsident von FH Schweiz ist überzeugt, «dass deshalb immer öfters branchenspezifische Sprachtrainings in den Vordergrund rücken». Erfolgreiche Unternehmen erwarten von ihren Mitarbeitenden, dass sie eine Fremdsprache gezielt in ihren Fachgebieten anwenden können. Nicht in allen Berufen wird dasselbe verlangt: Personalverantwortliche benötigen beispielsweise andere Fremdsprachenkenntnisse als ein Jurist, und dieser wiederum hat andere Prioritäten als ein Bankangestellter.

Sprachaufenthalt – mehr als «nur» ein Sprachkurs

Um die sprachlichen Defizite zu beheben, absolvieren viele Studierende und Berufstätige Sprachaufenthalte im Ausland. Man bricht aus dem Alltag mit Job und Familie aus, um sich auf das Lernen einer Sprache zu konzentrieren. Täglich ist man von der Fremdsprache umgeben und taucht komplett in die Kultur ein. Sprachlernende erzielen daher viel rascher Erfolge, das Gelernte bleibt nachhaltig im Gedächtnis und zusätzlich ist der Spassfaktor garantiert. Sich eine längere Auszeit zu gönnen, ist Berufstätigen aber leider oft nicht möglich. Dabei könnten bei Aufenthalten im Ausland bereits in kurzer Zeit grosse Fortschritte erzielt werden: In nur zwei bis drei Wochen kann das Sprachniveau bei elementaren Kenntnissen um ein ganzes Level verbessert werden. Hierfür braucht man in einem Sprachkurs in der Schweiz üblicherweise ein ganzes Jahr. Diese Aussage stützt auch Boa Lingua: Der Sprachreisespezialist ist langjähriger Partner von FH Schweiz, verfügt über jahrzehntelange Erfahrung in der Sprachreisebranche und ist Marktführer im Bereich Business-Sprachtrainings. Das Schweizer Unternehmen bietet bedürfnisorientierte Sprachtrainings und betreut die Kunden vor, während und nach dem Sprachaufenthalt persönlich.

Quelle: Tages Anzeiger, Beilage BILDUNG

Weiterführende Informationen: www.bildung-schweiz.ch/sprachaufenthalte (Tagesanzeiger.ch/Newsnet)

Erstellt: 04.10.2018, 10:41 Uhr

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