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Missbrauch von Marktposition?Weko eröffnet Untersuchung gegen Swisscom

Die Swisscom ist im Visier der Schweizer Wettbewerbshüter: Eine Filiale in Zürich Oerlikon.

SDA

2 Kommentare
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    Sacha Meier

    Und wieder so eine Untersuchung, die dann letztlich entweder im Sande verlaufen wird, oder mit einem milden Vergleich endet, der aus der Portokasse bezahlt wird. Die WEKO haben wir bloss als Feigenblattorganisation wegen den WTO-Beschlüssen und Bilateralen gründen müssen. Gegen unsere tausend Kartelle vorgehen tut sie nicht. Wie auch. Sonst wäre ja unsere unantastbare Hochpreisinsel in Gefahr. China verletzt die WTO-Richtlinien am laufenden Band - und ist noch nie sanktioniert worden. Und Whistleblower sind bei uns sehr, sehr vorsichtig, weil sie davon ausgehen müssen, dass sie am Schluss selber in Untersuchungshaft gesetzt werden. Etwa wegen Verrats von Amts- und Geschäftsgeheimnissen. Darum könnte der Staat viel Geld sparen, wenn wir die WEKO ganz abschaffen würden. Das Verdikt «keine marktbeherrschende Stellung», wann immer Migros, oder Coop sich etwas zusammenkaufen, könnte eine billige LegalTech-Software auf einem PC sprechen. So etwas könnte ein Anwalt, oder Gerichtsschreiber als Nebenjob betreuen.