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Marktbeherrschende Stellung?Weko eröffnet Untersuchung gegen Swisscom Directories

Geht Directories mit unlauteren Mitteln auf Kundenfang? Die Weko prüfts.

Kritik an Preispolitik

SDA

6 Kommentare
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    Sacha Meier

    Der Swisscom AG können solche Vorwürfe eigentlich egal sein. Schliesslich gehört die Mehrheit dem Staat. Wenn also Kartellbussen gesprochen werden, kommt das de facto einem irregulären Dividendenbezug gleich. Macht ja die Volksrepublik China mit seinen Staatskonzernen auch so. Alle sind dann restlos zufrieden. Das Volch glaubt, es herrsche noch Recht und Gerechtigkeit in diesem unserem Lande, die Swisscom AG muss weniger Dividende an die Aktionäre mit den 49% bezahlen und der Staat bekommt einen Extra-Zustupf aus seinem Besitz. Schliesslich hält unser gewinnoptimierter Staatskonzern in vielen Bereichen ein de facto Monopol; bzw. ist Teil des Schweizerischen Fernmelde-Oligopols. Da sind alle möglichen Kartellvorwürfe schon vorprogrammiert. Lustigerweise gibt es bei den anderen - gefühlt 1'001 Kartellen - in unserem Land nie solche Vorwürfe. So lenkt etwa das Avenergy-Suisse-Kartell mitsamt der SwissOil praktisch die gesamte Energieversorgung unseres Landes mit fossilen Energiequellen. Trotzdem gibts nie eine Kartellklage. Warum auch. Mit unserem «Ölminister» Nationalrat Dr. Albert «SwissOil» Rösti, regieren Öl und Gas direkt im Parlament mit und auch der Staat will das keinesfalls ändern, weil er auf die Mineralölsteuer samt Zusatzabgabe, die direkt und indirekt rund einen Drittel des gesamten Bundeshaushalts beeinflusst, unter keinen Umständen verzichten will. Habe ich am eigenen Leibe erfahren, als das nukleartechnische Institut an der Uni Basel 2012 amtl. geschlossen wurde.