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RB Leipzig – Bayern MünchenWenn Bullen die Spitze stürmen

RB Leipzig ist für viele Fans in Deutschland ein Feindbild – dabei arbeiten sie nur intelligenter als andere. Das sind die vier Gründe für den Erfolg.

Im Aufwind: RB Leipzig liegt vor dem Duell gegen Bayern nur vier Punkte hinter dem Leader.
Im Aufwind: RB Leipzig liegt vor dem Duell gegen Bayern nur vier Punkte hinter dem Leader.
Foto: Jan Woitas (Keystone/DPA)

Ralf Rangnick: Der Baumeister

Wenn er auf das Spiel vom Samstag zwischen Leipzig und Bayern München angesprochen wird, sagt Peter Zeidler als Erstes: dass er als Kind in Bayern-Bettwäsche geschlafen habe. Aber der deutsche Trainer des FC St. Gallen ist nicht deshalb dazu prädestiniert, über dieses Duell zu sprechen, sondern weil er Ralf Rangnick seit den Achtzigerjahren kennt, als sie an derselben Universität studierten, Zeidler Französisch, Rangnick Englisch. Keiner steht für den Aufstieg von RB Leipzig wie Rangnick.

Der 62-Jährige, der als Nachfolger von Joachim Löw als deutscher Nationaltrainer gehandelt wird, war von 2012 bis 2020 für Red Bull tätig, einmal als Sportdirektor in Salzburg, zweimal als Trainer in Leipzig. Bis letzten Sommer hatte er dann die übergreifende Rolle als globaler Fussballchef des milliardenschweren Unternehmens inne. Ohne Rangnick gäbe es den gegenwärtigen Erfolg nicht. Oder wie es Zeidler formuliert: «Er war der führende Kopf.»

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