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GastkommentarWenn Diskriminierung positiv ist

22 Kommentare
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    Bruno J

    Quoten sind wohl kein perfektes Mittel um moralisch verwerfliche Diskriminierungen auszuschliessen.

    Niemals wird man es schaffen die Quoten perfekt zu definieren.

    Moralisch verwerfliche Diskriminierung erfolgt damit inhärent:

    Die Ungenauigkeit schafft moralisch verwerfliche Diskriminierung.

    Die Demokratie ist auch nicht perfekt.

    Die Frage ist dann eher: gibt es noch bessere Mittel als Quoten?

    ---------

    Grundsätzlich bin ich für:

    - rechtliche Gleichstellung, gleiche Rechte und Pflichten solange kein besonderer Grund besteht (wie z.B. Verwahrung - macht man nicht bei jedem, und das ist richtig so).

    - Balance von Rechten und Pflichten, d.h. wer mehr Pflichten hat kriegt auch mehr Rechte, wer mehr Rechte hat, hat auch mehr Pflichten

    - Verursacherprinzip

    Ausnahmen sind zu begründen, zu kontrollieren und ggf. anzupassen.

    Ich halte es für kontraproduktiv wenn man mit Quoten Bürger bestraft die für progressive Werte einstehen. Das ist wie Wasser predigen und Wein zu trinken - eine verlogene Sache. Wer will da schon mitspielen?

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    Interessant wäre im Fall dieser Genossenschaft auch folgendes Szenario:

    2 Menschen gleichen Geschlechtes bewerben sich für eine Wohnung und geben an homosexuell zu sein. Es kommt zur Vertragsunterzeichnung und die 2 Mieter ziehen ein. Kurz darauf erfährt der Vermieter, dass die beiden nicht homosexuell sind. Beide bestreiten es nicht.

    Ich bezweifle stark, dass der Vermieter deswegen vom Vertrag zurücktreten könnte...