Zum Hauptinhalt springen

Die Macht hinter dem ThronWenn Frauen zu viel Meinung zeigen

Carrie Symonds, Hillary Clinton, Michelle Obama, Silvia Blocher – was Frauen berühmter Politiker nicht machen dürfen, um in der Öffentlichkeit beliebt zu bleiben: Sich in deren Politik einmischen. Jedenfalls nicht öffentlich.

Ein Mann unter Einfluss: Der britische Premier Boris Johnson und Carrie Symonds, seine Verlobte und Mutter seines jüngsten Kindes.
Ein Mann unter Einfluss: Der britische Premier Boris Johnson und Carrie Symonds, seine Verlobte und Mutter seines jüngsten Kindes.
Foto: Adrian Dennis (AFP)

Statt froh zu sein, dass Boris Johnson, der wankelmütige britische Premier, seinen Rasputin loswurde, der faktisch seine Politik definiert hatte, ärgern sich britische Medien über die Frau, die ihn offensichtlich verdrängte und ihn offenbar ersetzt, obwohl sie ebenso ungewählt bleibt wie Dominic Cummings selber: Carrie Symonds, Johnsons Verlobte. Und seine ehemalige Wahlkampfleiterin.

Einig wird man sich bei diesem Paar in Folgendem: Johnson mag intelligent und auch gebildet sein, er bleibt ein Selbstdarsteller ohne Empathie, ein witziger Schwätzer ohne Format. Und Symonds ist eine ebenso intelligente wie auch politisch versierte Frau mit ökonomischen und ökologischen Tendenzen. Die weiss, was sie will und von wem.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.