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Severin Blindenbacher im Porträt«Nach der Karriere wartet niemand auf dich»

Mit 37 Jahren und sieben Gehirn­erschütterungen naht das Karriereende. Aber was dann? Diese Frage will der ZSC-Spieler nicht nur für sich beantworten, sondern auch für andere Athleten – mit einer neuen Firma.

Im Kopf noch Athlet, rüstet sich Severin Blindenbacher für die Zeit danach.
Im Kopf noch Athlet, rüstet sich Severin Blindenbacher für die Zeit danach.
Foto: David Biedert («Schweizer Illustrierte» )

Manchmal ertappt sich Severin Blindenbacher bei der Vorstellung, wie es wäre, wenn er nochmals auflaufen würde im ZSC-Dress. «Wenn ich am Fernsehen Spiele oder Ausschnitte sehe, kommt sowieso wieder alles hoch», sagt der 37-Jährige. Aber dann hole ihn die Realität schnell wieder ein: «Solange ich mich so fühle, ist es leider noch zu früh, um über ein Comeback nachzudenken. Meine Gesundheit geht vor. Aber nochmals zu spielen, wäre cool und ist nach wie vor mein Ziel.»

Blindenbacher ist 37, war viermal Schweizer Meister, gewann WM-Silber und die Champions League, spielte in Schweden und Nordamerika. Er blickt auf eine reiche Karriere zurück, doch abschliessen kann er noch nicht. 317 Tage ist es her, dass ihn Langnaus Nolan Diem im Hallenstadion in die Bande checkte. «Am 14. Januar», sagt er. Das Datum hat sich ihm eingeprägt. Er macht Diem keinen Vorwurf, «es ist dumm gelaufen. Ich hatte sogar Glück im Unglück, dass ich etwas schräg zur Bande stand. Sonst wäre ich kopfvoran reingeknallt.»

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