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Nebenwirkung bei Osteoporose-BehandlungWenn sich der Kieferknochen auflöst …


Vor dem Beginn und während der Osteoporose-Therapie sind regelmässige zahnärztliche Kontrollen wichtig.

«Schätzungsweise vier von fünf Fällen wären vermeidbar.»

Paul Schumann, Leitender Arzt an der Klinik für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie des Universitätsspitals Zürich

Über 100’000 Menschen nehmen solche Medikamente

«Die medikamentenbedingten Kiefernekrosen sind ein grosses Problem in der zahnärztlichen Praxis.»

Peter Zuber, Zahnarzt

Zahnprothesen erhöhen das Risiko

«Ein grosses Problem ist, dass die Zahnärzte oft nichts von der Behandlung mit Osteoporose-Medikamenten wissen.»

Peter Zuber, Zahnarzt

Zähne vor Behandlungsbeginn sanieren lassen

12 Kommentare
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    Ronnie König

    Noch besser ist vorbeugen. Die Ernährung, Bewegung mit Belastung der Knochen(nicht Übergewicht) sind zentral. Das Bisphosphonat stammt ursprünglich aus den modernen Waschmittel. Und die Zahnhygiene ist wichtig, aber Zucker und Co. vermeiden noch wichtiger. Und nicht alle Medis im Alter sind wirklich nötig, denn daraus kann ein Komplex entstehen der die Osteoporose gar fördert. Übrigens kann auch ein ansonsten gesundes Lebensmittel ein Problem sein. Vollkorn kann die Calciumresorption im Darm stören, es sind die Phytate schuld. Man muss dann extern Calcium zuführen. Aber auch Insulin spielt eine Rolle nebst Östrogenen. Die optimale Behandlung bedarf einer umfassenden Vorabklärung, denn sonst wirds mühsamer als nötig, weil die Knochen in ihrem komplexen Zusammenspiel langsam reagieren. Sie sind Teil des Immunsystems und das grosse unbekannte Organ, keinesfalls tote Skelettmaterie wie lange angenommen. Daher kann schnell suboptimal behandelt werden, der Schaden dann spät bemerkt werden und ist dann sehr sehr mühsam zu behandeln, weil man in hohem Alter invasive Eingriffe verhindern will. Diese stellen eben ein weiteres Risiko dar.