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Umstrittener BloggerWer in «Don Alphonsos» Visier gerät, wird bald vom Mob gejagt

Kritiker werfen «Don Alphonso» vor, er nutze seine bürgerliche Plattform, um linke Frauen als Ziele für rechtsextreme Anhänger zu markieren. Sein Chef sagt: Der Blogger ist in Wahrheit selbst ein Opfer.

Bloggt seit 2018 für die «Welt», kostenpflichtig: «Don Alphonso», mit bürgerlichem Namen Rainer Meyer.
Bloggt seit 2018 für die «Welt», kostenpflichtig: «Don Alphonso», mit bürgerlichem Namen Rainer Meyer.
Foto: Screenshot

Wer sich als Journalist mit Don Alphonso beschäftigt, sollte vorsichtig sein, warnten deutsche Kollegen. Man stelle seine Onlineprofile besser auf privat, maile von einer neuen Adresse aus, gebe auf keinen Fall private Anschriften oder Nummern preis.

Vor diesem Blogger wird also gewarnt, nicht nur in linken Kreisen. Die konservative «Frankfurter Allgemeine Zeitung» (FAZ) nannte ihn schon 2008 den «bösesten unter den deutschen Bloggern», einen «selbst ernannten Don Gnadenlos». Er selber versteht sich eher als Radikalaufklärer, der aus Prinzip gegen Gott und die Welt wettert. Don Alphonso sieht sich als lustvoll reaktionär. Ein Rechtsextremer ist er nicht.

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