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Fake-Doku «Lovemobil»Wer ist schuld am Fälschungsskandal?

Die Prostituierten waren nicht echt, die preisgekrönte Dokumentation «Lovemobil» weitgehend inszeniert. Warum uns das als Zuschauer beschäftigen sollte.

Alles nur gestellt: Angebliche Prostituierte  im Dokumentarfilm «Lovemobil».
Alles nur gestellt: Angebliche Prostituierte im Dokumentarfilm «Lovemobil».
Foto: Christoph Rohrscheid (Picture Alliance/DPA)

Was? Schon wieder eine Fälschung? Die Aufregung ist gross, dass die Regisseurin Elke Margarete Lehrenkrauss ihren Film «Lovemobil» als Dokumentation ausgegeben hat und dafür Preise abräumte, die sie nun wieder zurückgeben muss. Dabei hatte man ihren filmischen Einblick in die Prostitution letztes Jahr noch als authentisch und bildstark gefeiert.

Jetzt stellt sich heraus, dass an dem Film über Sexarbeiterinnen in Niedersachsen, die in Wohnmobilen männliche Kunden empfangen, fast nichts stimmt. Einzig die Vermieterin ist echt, die Prostituierten und der Zuhälter sind Schauspieler. Sollte uns das entsetzen?

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