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Lieferengpässe wegen Veloboom Wer jetzt beim Velokauf wählerisch ist, braucht Geduld

Die Zürcher Velohändler haben zwar Velos an Lager. Aber längst nicht alle, die sie bestellt haben. Auch fehlende Ersatzteile sind ein Problem.

Wie genau sind die Vorstellungen vom neuen Velo? Die Fahrradindustrie ist von der aktuellen Nachfrage überfordert, was sich aufs Angebot auswirkt.
Wie genau sind die Vorstellungen vom neuen Velo? Die Fahrradindustrie ist von der aktuellen Nachfrage überfordert, was sich aufs Angebot auswirkt.
Foto: Urs Jaudas

Wer zurzeit durch die Zürcher Veloläden streift, merkt schnell, dass nichts ist wie sonst. Seit dem Lockdown vor einem Jahr wird in der Schweiz Velo gefahren wie schon lange nicht mehr. Die Verkäufe stiegen 2020 von rund 360’000 auf 500’000 Velos. Das ist ein weltweiter Trend – der Velomarkt spielt verrückt. Die Fabriken sind von der erhöhten Nachfrage überfordert, konnten ihre Kapazitäten nicht so kurzfristig hochfahren.

Gespräche mit verschiedenen Zürcher Händlern zeigen: Je grösser das Unternehmen, desto besser kann die Situation aufgefangen werden. «Im Moment ist unser Sortiment gerade noch okay, aber es dünnt sich aus», sagt Dominique Metz, Chef von Veloplus mit vier Filialen im Kanton, zwei in Zürich und je eine in Wetzikon und Winterthur. Erst im Sommer erwartet Metz eine gewisse Entspannung.

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