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Strafen bis 5000 FrankenWeshalb die Uni Zürich Geldstrafen einführen will

Die Universität will fehlbare Studierende künftig mit hohen Bussen belegen können. Studierende kritisieren das entsprechende Regelwerk harsch.

Plagiate als häufigster Regelverstoss: Studierende in einem Hörsaal der Universität Zürich.
Plagiate als häufigster Regelverstoss: Studierende in einem Hörsaal der Universität Zürich.
Foto: Raisa Durandi 

Am kommenden Montag will der Universitätsrat ein neues Geschäft absegnen: die Revision der Disziplinarverordnung. Dies sorgt für Unruhe im studentischen Betrieb, weil die wichtigsten Änderungen bereits durchgesickert sind. Das Sanktionsregelwerk soll im Wesentlichen durch zwei Punkte ergänzt werden: gemeinnützige Arbeitseinsätze von bis zu 40 Tagen und Geldstrafen von maximal 5000 Franken. Diese könnten unter anderem bei Plagiaten in Dissertationen, unerlaubten Handlungen während Prüfungen oder politischen Störaktionen verhängt werden.

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