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Sichere Energieversorgung SchweizWie die Bevölkerung helfen kann, einen Blackout zu verhindern

Grosser Stromverlust

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«Je mehr dezentrale Energietechnologien an das europäische Netz angeschlossen werden, desto grösser wird der verfügbare Pool mit flexiblem und grünem Strom.»

Maurice Dierick, Swissgrid
92 Kommentare
    Sacha Meier

    «Je mehr dezentrale Energietechnologien an das europäische Netz angeschlossen werden, desto grösser wird der verfügbare Pool mit flexiblem und grünem Strom.»

    ~ Maurice Dierick, Swissgrid. Falsch. Man kann noch so viele stochastische AWGN-Signale (Additive White Gaussian Noise) addieren - das Resultat bleibt immer ein AWGN-Signal. Sind die Signale korreliert, wächst seine Amplitude mit der arithmetischen Summe. Sind sie unkorreliert, mit der geometrischen Summe. Das ist genau der Irrglaube fast aller Juristen und Ökonomen, die ich kenne. Sie meinen, dass sich das irgendwie magisch «im Mittel» ausgleichen würde. Tut es aber eben nur mathematisch, weil das Integral einer idealen AWGN-Funktion immer null ist. Physikalisch geht das aber wegen des ersten Hauptsatzes der Thermodynamik nicht. Genau der gescheiterte Plan, Photovoltaik und Wind «ergänzend» einzusetzen, hat schon in DE für ziemlich viele Aha-Effekte gesorgt. Will heissen, jede Energietechnologie mit stochastischer Verfügbarkeit muss für sich (oder in der Gesamtheit) mit Puffern abgestufter Wirkungsdauer und unmkehrbarer Energieflussrichtung (Quellen und Senken) ausgerüstet sein. In einfachen Worten: Wenn es in Brig regnet, scheint nicht zwingend in Tecknau die Sonne und in Chur muss darum auch nicht der Wind stärker wehen.