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Coronavirus und PsychologieWie die Pandemie Streit befeuert

Sorgen und Unsicherheit verleiten offenbar dazu, besonders dünnhäutig auf echte und vermeintliche moralische Verfehlungen zu reagieren. So das Fazit einer neuen Studie.

Streit während einer Corona-Demonstration Ende Oktober in Bern.
Streit während einer Corona-Demonstration Ende Oktober in Bern.
Foto: Raphael Moser

Gelegentlich wirkt es, als würden empörungswillige Menschen ständig im Gebüsch ihrer Wut lauern und sehnsüchtig auf den nächsten Anlass zum Ausbruch warten. Hoffentlich sagt, macht oder unterlässt irgendjemand irgendetwas, worüber man sich ganz schlimm aufregen kann. Es reichen ja mittlerweile Nichtigkeiten, um Streit zu entfachen oder einen zünftigen Shitstorm loszutreten. Viele nennen das dann zwar verniedlichend «Debatte», aber eigentlich handelt es sich meist um eine eklige Schlammschlacht, in der viele Beteiligte ihre vermeintliche Tugendhaftigkeit zur Schau stellen.

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