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Neues zu CryptoleaksWie die Schweiz schwache Crypto-Geräte sicher machte

Die Zuger Firma Crypto lieferte an über 100 Staaten knackbare Chiffriergeräte im Interesse der westlichen Nachrichtendienste. Die Schweiz wusste dies – und sorgte selber dafür, dass ihre Geräte sicher waren.

Die Schweiz kam dem Geheimnis des Chiffriergeräte-Herstellers Crypto in Steinhausen ZG auf die Spur – und sah sich vor.
Die Schweiz kam dem Geheimnis des Chiffriergeräte-Herstellers Crypto in Steinhausen ZG auf die Spur – und sah sich vor.
Foto: Alexandra Wey (Keystone)

Die Schweiz bestellte in den vergangenen vier Jahrzehnten mehrfach Chiffriergeräte für Armee, Polizei und Botschaften bei der Zuger Crypto AG. Seit den Enthüllungen um die Cryptoleaks im vergangenen Februar stellt sich die Frage, wie sicher diese Geräte sind. CIA, NSA und BND schwächten die Technologie der Zuger Chiffriergeräte ab 1970 jahrzehntelang gezielt, um geheime Nachrichten ausserhalb des Nato-Blocks zu knacken. Die Schweiz kam diesem Geheimnis früh auf die Spur und sorgte deshalb mit eigenen Vertrauensleuten innerhalb und ausserhalb der Firma dafür, dass die von ihr bestellten Geräte den höchsten Ansprüchen genügten.

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