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30 Jahre Rot-Grün an der MachtWie ein Betriebsunfall die Stadt Zürich veränderte

Keiner glaubte 1990, dass die SP den Stadtrat erobern würde – die Stadtpräsidenten Estermann, Ledergerber und Mauch über die Ära, die damals begann.

Die beiden Konkurrenten ums Zürcher Stadtpräsidium bei einem Rennen der Velokampagne im Frühjahr 1990: SP-Herausforderer Josef Estermann (links) und FDP-Amtsinhaber Thomas Wagner.
Die beiden Konkurrenten ums Zürcher Stadtpräsidium bei einem Rennen der Velokampagne im Frühjahr 1990: SP-Herausforderer Josef Estermann (links) und FDP-Amtsinhaber Thomas Wagner.
Foto: Walter Bieri (Keystone)

Die rotgrüne Dominanz im Zürcher Stadtrat beginnt mit einer verrückten Fehleinschätzung. Vor jenen Wahlen im Frühjahr 1990, die eine Ära begründen sollte, hat die SP zwar einen Plan: die Mehrheit in der Regierung kippen. Aber den Kampf ums Stadtpräsidium nimmt niemand so richtig ernst. Am allerwenigsten Ursula Koch, damals einzige SP-Stadträtin und für viele Linke eine Lichtgestalt. Sie zeigt kein Interesse am Posten als «Frühstücksdirektorin des Muraltenguts».

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