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«Borat 2» – der VerrissWie ein Witz, den man zum zweiten Mal hört

Sie ist heiss erwartet, aber leider überlang und unlustig: Die Satire «Borat 2» von und mit Sacha Baron Cohen.

Sacha Baron Cohen kehrt in seiner Paraderolle als Borat zurück.
Sacha Baron Cohen kehrt in seiner Paraderolle als Borat zurück.
Foto: Amazon

Der Ratschlag der Filmfabrik Metro-Goldwyn-Mayer an ihre Drehbuchautoren ging so: Mit einem Erdbeben anfangen und dann langsam steigern. Das Problem ist nur, ein Erdbeben wie «Borat» lässt sich nicht übertreffen.

Mit der Pseudodokumentation «Borat » über einen übereifrigen Rassisten aus Kasachstan, der mit seiner erfundenen Figur real existierenden Amerikanern die schlimmsten Vorurteile entlockte, wurde der britische Schauspieler Sacha Baron Cohen weltberühmt.

Zu Recht kamen Kollegen von ihm zum Schluss, Cohen habe eine neue Form der Komik entwickelt: Reality-TV, ins Extreme gedreht. So extrem, dass es sich zwar wiederholen, aber nicht steigern lässt. Und damit ist das meiste über Cohens Versuch gesagt, mit derselben Figur und derselben Entlarvungstechnik den Überraschungserfolg von «Borat – Cultural Learnings of America for Make Benefit Glorious Nation of Kazakhstan» zu übertreffen, Oder wenigstens auf ähnlich boshafte Art weiter zu drehen.

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