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Ausstellung «Zu Tisch»Wie isst man richtig?

Gutes Essen bedeutet viel mehr, als dass ein Gericht einfach nur gut schmeckt. Dies zeigt eine aktuelle Ausstellung in Pfäffikon SZ.

Auch Zutaten, die rund ums eigene Heim gesammelt wurden, können Heimat definieren: Installation von Sandra Knecht.
Auch Zutaten, die rund ums eigene Heim gesammelt wurden, können Heimat definieren: Installation von Sandra Knecht.
Foto: PD

Es sieht aus, als hätte man die Vorratskammer einer Hexe geplündert. Rund 100 Einmachgläser leuchten geheimnisvoll in Grün-, Gelb-, Rot- und Brauntönen. Wer sich die Behältnisse, die auf dem Tisch stehen, etwas genauer ansieht, entdeckt darin Tannzapfen und Beeren in Essig konserviert, Pilze und Blütenknospen in Öl eingelegt, getrocknete Rindenstücke, seltsam gewundene Wurzeln.

All diese Zutaten wachsen rund um das Haus von Sandra Knecht in Basel-Land. Sie seien allesamt essbar, sagt die Zürcher Foodkünstlerin und Köchin; ihr Werk heisst nicht zufällig «Heimat 2016 bis 2020». Es ist Teil der Ausstellung «Zu Tisch», die diese Woche im Vögele Kultur Zentrum in Pfäffikon SZ eröffnet wird. Die Schau befasst sich mit dem Essen, der wohl «ältesten Kulturtechnik», wie es in einem Begleittext heisst.

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