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Vasilije Janjicic vom FC Zürich«Wie sage ich es den Eltern, ohne dass es zu schlimm klingt?»

Mit 21 geht der Mittelfeldspieler des FCZ zum Arzt, um ein Mittel gegen seine Bauchschmerzen zu erhalten. Zurück kommt er mit einer Krebsdiagnose.

«Es ist nicht normal, dass du am Morgen ohne Schmerzen aufstehen darfst.» Vasilije Janjicic hat gelernt, den Alltag zu schätzen.
«Es ist nicht normal, dass du am Morgen ohne Schmerzen aufstehen darfst.» Vasilije Janjicic hat gelernt, den Alltag zu schätzen.
Foto: Raisa Durandi

Sieben Stunden also werden über sein Leben entscheiden. Monatelang hat Vasilije Janjicic so gut wie möglich alles ausgeblendet, was ihn zu sehr belastet hätte. Hat sich an die positiven Dinge gehalten. An die Hoffnung, den Glauben, dass alles gut kommt. Hat das genutzt, was er als Fussballer gelernt hat: Fokus auf das Wesentliche, nicht zu sehr links oder rechts schauen. Tunnelblick.

Aber jetzt sitzt er in diesem Spital. Und hört, was alles sein könnte, wenn er in ein paar Stunden wieder aufwacht. All die Nebenwirkungen, die nach einer so komplizierten Operation auftreten können. Er hört von Lähmungen, von anschwellenden Bäuchen und davon, dass er monatelang an Schläuchen hängen könnte. Er ist überfordert.

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