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Super LeagueEine Runde ganz nach dem Gusto von YB

Der Meister gewinnt dank Nsame, Elia und Lauper 3:1 gegen Lugano. Der FC Basel patzt beim Klassiker in Zürich.

Berner Jubel: Nach dem Sieg in Lugano und dem Patzer von Basel hat man bereits 16 Punkte Vorsprung in der Meisterschaft.
Berner Jubel: Nach dem Sieg in Lugano und dem Patzer von Basel hat man bereits 16 Punkte Vorsprung in der Meisterschaft.
Foto: Freshfocus

Die 20. Runde lief ganz nach dem Geschmack von YB. 3:1-Sieg in Lugano, 45 Minuten Kräfte schonen und Verfolger Basel patzt beim FC Zürich.

Es war eine dominante Vorstellung der Young Boys in den ersten 45 Minuten. Das Team von Gerardo Seaone hatte alles im Griff und ging durch einen Doppelschlag von Nsame (10. Minute, Foulpenalty) und Elia (17.) früh verdient in Front. Mit dem Pausenpfiff erhöhte Lauper mit einem sehenswerten Fernschuss zum beruhigenden 3:0.

Zu beruhigend? Nach der Pause wurden die Berner zu passiv und überliessen Lugano den Ball. Das Duell mit Bayer Leverkusen am Donnerstag im Europacup war wohl schon in den Hinterköpfen. Die Passivität des Leaders wurde nach 14 Minuten bestraft: Luganos Gerndt traf gegen seinen Ex-Club. In der Folge machte YB wieder mehr fürs Spiel und brachte die Führung über die Zeit. Sie hätte gar höher ausfallen müssen, doch die Berner Offensive scheiterte ein ums andere Mal am starken Lugano-Goalie Baumann.

Basel patzt, Luzern souverän

Nach dem Sieg in Lugano beträgt der Vorsprung von YB auf die zweitplatzierten Basler neu beruhigende 16 Punkte. Der FCB verlor den Klassiker im Letzigrund gegen den FC Zürich 0:2. Marchesano und Kramer waren für die Zürcher erfolgreich.

Im Duell der Tabellenletzten Luzern und Vaduz setzte sich der FCZ 4:0 durch. Schürpf, Ugrinic, Sorgic und Ndiaye trafen für die Innerschweizer.

Lugano

Lugano
1 : 3

Young Boys

Young Boys

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Das war es für heute

Hier folgt in Kürze eine Matchzusammenfassung. Vielen Dank für die Aufmerksamkeit und bis zum nächsten Mal.

Spielende

Schlusspfiff in Lugano,. YB gewinnt im Tessin verdient 3:1 und kann in der zweiten Hälfte einige Kräfte schonen mit Blick auf das Europa-League-Duell mit Leverkusen vom Donnerstag.

91. Minute
Baumann weiter stark

YB vergibt die nächste gute Möglichkeit. Siebatcheu scheitert an Baumann und wartet weiter auf sein erstes Tor als Einwechselspieler.

90. Minute
Nachspielzeit

Es gibt hier noch mindestens drei Minuten obendrauf. YB wird sich hier den Sieg nicht mehr nehmen lassen.

89. Minute
Nsame trifft, doch es zählt nicht

Das vermeintliche 4:1 durch Nsame. Doch der Stürmer ist etwas zu früh gestartet und steht im Offside. Da braucht es keinen VAR, das hat das Schiedsrichter-Trio gut gesehen.

88. Minute
Corner für Lugano

Auch der fünft Corner des Heimteams an diesem Nachmittag bringt nichts ein. Die Flanke von Bottani gerät zu hoch und sorgt für keine Gefahr fürs Berner Tor.

86. Minute
Camara vergibt die grosse Chance

Nach einem Corner von Sulejmani: Aus sechs Metern schiesst Camara gefühlte sechs Meter über das Tor. Das war die grosse Chance hier alles klar zu machen. So heisst es noch, fünf Minuten zittern.

81. Minute
YB wieder mit mehr Ballbesitz

Die Anhänger von Gelb-Schwarz (oder Rot-Grau?) dürfen ein wenig durchatmen. Die Berner haben das Spiel wieder besser unter Kontrolle und gaben wieder mehr Ballbesitz. Es geht in die Schlussphase.

Ist das die Ferienaushilfe?

Die Stammkraft scheint in den Ferien zu sein. Der Stadionsprecher in Lugano vermeldet eine Wechsel vom «FC Bern». Naja er meint damit ja nur der Serienmeister und Leader der Super League. Den kann man schon mal nicht kennen.

77. Minute
Auswechslung

Nach einer starken Vorstellung ist für Elia der Arbeitstag beendet. Für ihn kommt Gaudino aufs Feld.

76. Minute
Gelbe Karte

Nicht lange nach seiner Einwechslung holt sich Sulejmani beim Schiedsrichter die Gelbe Karte ab.

75. Minute
Kopfball von Elia

Elia, der kleinste im Berner Sturm, kommt zum Kopfball und bringt ihn aufs Tor. Lugano kann sich erneut bei Baumann bedanken, dass es hier weiter 1:3 steht.

72. Minute
Chance von Siebatcheu

Lugano erhöht den Druck, die Räume für die Berner Offensive werden grösser.

Der Neue kommt ein erstes Mal zum Abschluss, doch Siebatcheu scheitert aus wenigen Metern an Baumann.

70. Minute
Gelbe Karte

Gleich zweimal Gelb für Lugano: Covilo und Macek sehen für die gleich Szene Gelb. Der eine fürs Foul, der andere fürs darauffolgende Reklamieren.

69. Minute
Grosschance für Lugano

Das war durchaus knapp! Fast hätte Lungoyi aus kurzer Distanz für den Anschlusstreffer gesorgt. Doch Von Ballmoos reagiert glänzend und lenkt den Ball um den Pfosten. Das könnte hier wirklich nochmals heiss werden, wenn YB weiter offensiv so wenig zeigt.

68. Minute
Auswechslung

Doppelwechsel von YB-Coach Seoane:

Edeljoker Siebatcheu kommt für Ngamaleu, Sulejmani ersetzt den blasen Fasssnacht.

66. Minute
Konter von YB, Chance von Elia

erneut ein schneller Konter der Gäste, doch Ngamaleu vertändelt den Ball. Dennoch kommt Elia zum Abschluss. Doch Baumann hält den schwachen Abschluss.

64. Minute
War das der Weckruf für die Berner?

Aus YB-Sicht kann man hoffen, dass Gerndts Treffer das berühmte Hallo-Wach-Signal war. So passiv wie in den letzten Minuten dürfen die Berner die letzte halbe Stunde nicht weitermachen. Sonst könnte es nochmal zur Zitterpartie werden. Und das nach dieser dominaten ersten Hälfte.

60. Minute
Tor

Es hatte sich etwas angebahnt. YB wird für seine Passivität der letzten Minuten bestraft. Gerndt trifft nach einem Freistoss gegen seinen Ex-Club zum 1:3. Von Ballmoos machte nicht die beste Figur: Wenn er rausläuft, muss er der Ball wegfausten. Das war nicht der Fall.

59. Minute
Eine faire Partie

Ein ruhiger Nachmittag für Referee Horisberger. Es gibt nur wenige Fouls. Seine Karten konnte der Ref bisher stecken lassen.

tzi

1 Kommentar
    @Joe Amber

    Da wollte doch der FCB nach Aussagen BB's und Sforza Meister werden, was aber mit dieser Truppe wohl gänzlich unmöglich ist.

    Kein Trainer würde mit diesem Team, diesen Spielern in der SL um den Titel mitspielen, zu durchschnittlich sind da praktisch alle, Ausnahme Cabral und vllt. noch Zhegrova.

    Wann merkt man in Basel, dass man keine Mannschaft mehr hat, welche in der Lage ist um Titel mit zu spielen.