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Unfallgefahr nach Corona-PauseDas müssen Hobbyfussballer tun, um Verletzungen zu vermeiden

Nach dem langen Trainingsunterbruch ist das Verletzungsrisiko gross – auch wenn Zweikämpfe noch verboten sind. Expertin Marisa Wunderlin erklärt, was jetzt wichtig ist.

Vorsicht, Verletzungsgefahr: Nach monatelanger Inaktivität drohen Unfälle auf dem Fussballplatz.
Vorsicht, Verletzungsgefahr: Nach monatelanger Inaktivität drohen Unfälle auf dem Fussballplatz.
Foto: Mario Hommes (Getty Images)

Was sollten Amateurfussballer bei einer Rückkehr auf den Trainingsplatz nach langer Pause besonders beachten?

Grundsätzlich sind zwei Punkte wichtig: Erstens, und das wird auch im Spitzenfussball oftmals zu wenig gemacht: Wir dürfen nicht nur an die kumulierte Anstrengung der letzten Tage denken, also den sogenannten akuten Load. Diese Anstrengung spürt man beispielsweise durch Muskelkater oder die bekannten müden Beine. Wichtig ist auch, den chronischen Load nicht zu vergessen und diesen ins Verhältnis zu dem akuten Load zu setzen.

Chronischer Load, was heisst das?

Der chronische Load steht für die körperliche Belastung in den vergangenen drei bis vier Wochen. Bei den meisten Amateurfussballern dürfte dieser Belastungsgrad derzeit nicht allzu hoch sein. Wenn bei Wiedereinstieg ins Training Vollgas gegeben wird, stimmt das Verhältnis nicht mehr. Ist der akute Load 20 bis 30 Prozent höher als der chronische, steigt die Verletzungsgefahr bereits markant. Und da liegt das Problem: Viele Trainer beachten nur die letzten zwei, drei Tage. Haben die Spielerinnen und Spieler nicht zu starken Muskelkater, denkt sich der Trainer schnell einmal: «Hau rein!» Dabei muss der Körper zuerst quasi geimpft werden.

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