Zum Hauptinhalt springen

Schulden wegen CoronaWie viel kann sich die Schweiz noch leisten?

Die Corona-Krise kostet immer mehr, die Verschuldung steigt so schnell wie nie mehr seit dem Zweiten Weltkrieg. Fragen und Antworten zum Schuldenberg.

«Schuldenberg für Olympische Spiele»: Finanzminister Ueli Maurer während der Medienkonferenz des Bundesrates zur aktuellen Lage im Zusammenhang mit dem Coronavirus am 11. Dezember 2020.
«Schuldenberg für Olympische Spiele»: Finanzminister Ueli Maurer während der Medienkonferenz des Bundesrates zur aktuellen Lage im Zusammenhang mit dem Coronavirus am 11. Dezember 2020.
 Foto: Anthony Anex (Keystone)

Wie stark steigen die Schulden wegen Corona?

Das Parlament hat diese Woche im Schnellverfahren Zusatzausgaben für den Kampf gegen die Corona-Krise beschlossen. Die Härtefallhilfen für Betriebe werden aufgestockt, die Corona-Erwerbsersatzzahlungen für Unternehmer ausgebaut, und die Kurzarbeitsgelder sollen bei tiefen Einkommen nicht nur 80 sondern 100 Prozent des Lohns betragen.

«Es ist schon jetzt zu viel, aber wenn es notwendig ist, dann müssen wir uns weiter verschulden», sagte Bundesrat Ueli Maurer dazu. Damit nehmen die Schulden, die der Bund im laufenden Jahr wegen Corona machen muss, um weitere 5 auf rund 25 Milliarden Franken zu. «Wir könnten dann einmal die Olympischen Spiele auf dem Schuldenberg haben, der wird so hoch, dass es dann schneesicher ist», scherzte der Finanzminister.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.