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Projekt zur Kosten-Nutzen-AnalyseWie viel Lebensqualität erhalten Krebspatienten durch ihre Therapie?

Ein Patient bei der Chemotherapie in einer Onkologiepraxis: Wie stark leidet er unter den Nebenwirkungen?

«Wir verfolgen einen ganzheitlichen Ansatz und wollen erfahren, wie die Patientinnen ihre Behandlung erleben.»

Florian Rüter, Leiter des Qualitätsmanagements am USB

Nur ein Drittel verbessert die Überlebensrate

«Wir beobachten nur»

Auch die Kassen wollen Kosten-Nutzen-Analyse

15 Kommentare
    barbara marty

    ich erlebe es längst nicht so negativ wie manche der kommentator*innen: diagnostiziert wurde bei mir im sommer 2016 ein adenokarzinom der lunge mit metastasen in den knochen, behandelt mit chemotherapie, wobei ich die ersten 3 monate so stark unter den nebenwirkungen haarausfall, erbrechen, schüttelfrost etc. gelitten habe, dass für mich klar war: allzulang mach ich das nicht mit. aber dann hörten die unangenehmen begleiterscheinungen auf und ich fühlte mich fit und wohl, war (und bin es bis heute) trotz gesundheitlicher einschränkungen, zb. mit dem 15-m-sauerstoffschlauch, zufrieden. auch die nach einem rückfall nötige immuntherapie habe ich ohne grosse probleme und ohne nebenwirkungen ertragen. ich geniesse jeden tag, ich habe gelernt, bewusster zu leben und ich verschiebe dinge, die ich noch machen möchte, nicht mehr auf später. seit 2 jahren sind nun die regelmässigen computertomografien ohne befund - ich habe also bisher mind 4 jahre zusätzlicher lebenszeit gewonnen, die ich mit meinen kindern, meinen geschwistern, mit freunden und bekannten verbringen darf - mit einschränkungen zwar, aber zufrieden mit mir und der welt.

    heute gebe ich einen teil zurück, indem ich an einer medikamentenstudie für einen völlig neuen ansatz eines krebsmedikaments an der uni zürich teilnehme und so vielleicht künftigen krebspatient*innen eine verträglichere behandlung ermögliche.