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Neue Corona-Variante im FokusWie Zürich das mutierte Virus jagt

Bisher sind im Kanton Zürich rund ein Dutzend Fälle der gefährlichen Mutation nachgewiesen. Das Contact-Tracing ist jetzt besonders gefordert.

Um die Fälle mit möglicher Virusmutation kümmern sich die Tracer mit der grössten Erfahrung: Contact-Tracing-Center in Pfäffikon.
Um die Fälle mit möglicher Virusmutation kümmern sich die Tracer mit der grössten Erfahrung: Contact-Tracing-Center in Pfäffikon.
Foto: Dominique Meienberg

Es war Heiligabend, halb sechs Uhr. Da klingelte das Telefon von Andreas Juchli, Chef des Contact-Tracing-Centers in Pfäffikon. «Das Weihnachtsessen stand auf dem Tisch, als die Kantonsärztin mich anrief», erzählt Juchli. Sofort war klar: Man musste schnell handeln. Juchli und Christiane Meier liessen ihre Weihnachtsfeiern sausen und kümmerten sich gleich selber um den Fall.

An Heiligabend ging die erste Meldung über eine Ansteckung mit dem mutierten Coronavirus auf der Zürcher Gesundheitsdirektion ein. Das Bundesamt für Gesundheit (BAG) übermittelte die schlechte Nachricht: Eine stichprobenmässige Sequenzierung von Testresultaten hatte unter anderem bei einer Person aus dem Kanton Zürich die Virusvariante angezeigt. Diese gilt als viel ansteckender als das bisher bekannte Coronavirus. Sollte sie sich ausbreiten, würde die Zahl der Neuansteckungen rasch steigen, und die bereits vollen Spitäler würden überlastet. In England ist dieses Szenario bereits eingetreten. Eine zweite ähnliche Variante ist in Südafrika verbreitet. (Was die mutierten so gefährlich macht, lesen Sie hier.)

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