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Neues Zürcher TheaterprojektWillkommen in der geschützten Werkstatt

Auch Pause machen gehört zur Arbeit. Im Theaterprojekt «Theater der Klient*innen» in der Roten Fabrik wird über Beschäftigungsprogramme nachgedacht.

Ein Werkstattgespräch: Maria-Dolores Lopez und Corsin Gaudenz  im Probenraum der Roten Fabrik.
Ein Werkstattgespräch: Maria-Dolores Lopez und Corsin Gaudenz im Probenraum der Roten Fabrik.
Foto: Sabina Bobst

Sie hat den Vorderpneu gewechselt. Den Sattel ausgetauscht. Die Pedalen repariert. «Veloflicken ist wie Yoga», sagt Maria-Dolores Lopez, «nämlich sehr meditativ.» Sie steht im Probenraum der Roten Fabrik und erzählt von ihren Erfahrungen in der Basisbeschäftigung. Es ist das Arbeitsprogramm der Stadt Zürich, das alle Erwachsenen, die Sozialhilfe beantragen oder beziehen, durchlaufen müssen. Veloreparieren ist dort eine Option, und in die Werkstatt hat sich Maria-Dolores Lopez gleich verliebt – «ich bin richtig fasziniert gewesen, auch von den Jungs, die dort arbeiten». Sie sagt nicht «Basisbeschäftigung», sondern «BiiBii». Das tönt doch richtig sexy, nicht?

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