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Neue Stiftung in WinterthurDie 50-Millionen-Spende eines sparsamen Zahnarztes

Hermann Schmidhauser erarbeitete sich als Zahnarzt und Anleger ein Vermögen. Sein letzter Wille war es, dass rund 50 Millionen Franken davon der Allgemeinheit zugutekommen. Doch wer war Hermann Schmidhauser?

Hermann Schmidhauser, der Zahnarzt aus Winterthur, der 50 Millionen Franken in Form einer Stiftung an die Allgemeinheit übergibt.
Hermann Schmidhauser, der Zahnarzt aus Winterthur, der 50 Millionen Franken in Form einer Stiftung an die Allgemeinheit übergibt.
Bild: Dr. Hermann Schmidhauser Stiftung

Ein Mann, der 50 Millionen Franken der Allgemeinheit hinterlässt, muss grosszügig gewesen sein. So schreibt es auch die neue Dr.-Hermann-Schmidhauser-Stiftung in ihrer Mitteilung: «Als Gönner, der er schon zu Lebzeiten war, wird er in Erinnerung bleiben.» Anders tönt es, wenn ehemalige Weggefährten sprechen. «Wenn er mal ein Bier gezahlt hat, dann war das viel», sagt einer, der ihn gut kannte. Wer war Hermann Schmidhauser? Gönner oder Geizkragen?

Arbeitstier und Sportsmann

Geboren ist Hermann Schmidhauser 1924 in Frauenfeld. Sein Vater verstarb früh, die Mutter zog ihn alleine gross und blieb eine wichtige Bezugsperson. Schmidhausers junges Leben war geprägt von finanzieller Entbehrung, laut Angaben der Stiftung komme daher sein ausgeprägter Sparsinn. Schon als junger Mann fand Schmidhauser seine Berufung als Zahnarzt. In Winterthur führte er eine Praxis am Bahnhofplatz. Das Geschäft lief gut.

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