Ihr Browser ist veraltet. Bitte aktualisieren Sie Ihren Browser auf die neueste Version, oder wechseln Sie auf einen anderen Browser wie ChromeSafariFirefox oder Edge um Sicherheitslücken zu vermeiden und eine bestmögliche Performance zu gewährleisten.

Zum Hauptinhalt springen

«Wir haben vor Xi Jinping nicht gekuscht»

«Dass es immer weniger Armut gibt, das ist auch Chinas Verdienst»: Aussenminister Didier Burkhalter zeigt dem chinesischen Präsidenten Xi Jinping und dessen Frau Peng Liyuan, wie man Fondue isst. (16. Januar 2017)

Am Dienstag stellte Premierministerin Theresa May ihre Brexit-Pläne vor. Sie will die Einwanderung wieder selber kontrollieren, genau wie die Schweizer Bevölkerung. Haben Sie mit der britischen Regierung schon über ein gemeinsames Vorgehen gesprochen?

Das ist alles?

Die europäische Einigung scheint am Ende. Theresa May hat einen harten Brexit angekündigt, Donald Trump sagt, die EU gebe es sowieso bald nicht mehr. Müssen wir eigentlich noch mit der EU sprechen, oder wäre es nicht besser, direkt mit England, Deutschland und Frankreich zu verhandeln?

Was wird sich denn mit Trump ändern?

«Wir sollten im Verhältnis zur EU die Grundsatzfrage stellen.»

Aber wahrscheinlich bleiben die lose, ohne ein Rahmenabkommen. Das ist politisch tot.

Bald werden wir ja wieder über die EU-Frage abstimmen können.

Vielleicht ist das gar nicht mehr so wichtig. Trump will einen Deal mit den Briten und hat ein Freihandelsabkommen angeboten. Wäre das auch für uns eine Option?

Am Montag eröffnete der chinesische Präsident Xi Jinping das WEF. Mit einem klaren Bekenntnis zum Freihandel und indirekten Spitzen gegen Trump. Die gipfelten in der Aussage, ein Handelskrieg gegen China sei nicht zu gewinnen.

Eröffnen das Gala-Dinner: Bundespräsidentin Doris Leuthard, Chinas Präsident Xi Jinping, seine Frau Peng Liyuan und Leuthards Mann Roland Hausin (von rechts). (15. Januar 2017)
1 / 36

Warum?

Wobei?

Haben Sie die beim Staatsbesuch wirklich angesprochen? Oder haben Sie gekuscht, wie alle sagen?

Hier am WEF hat er aber nur die Fortschritte Chinas gelobt, zu den Menschenrechten sagte er kein Wort.

Hat er irgendetwas zugestanden?

Warum?

Gibt es ein Beispiel dafür, dass ein solcher Dialog etwas gebracht hat?

Es gibt offenbar immer mehr autoritäre Führer, die tun, was sie wollen.

Wie meinen Sie das?

Gilt das auch für Trump?