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Interview mit Ex-SBB-Chef Weibel«Wir können doch nicht vierzig Jahre Siesta machen»

Der frühere SBB-Chef Benedikt Weibel arbeitet auch mit 74 Jahren fast täglich. Der Sozialdemokrat fordert die Erhöhung des Rentenalters auf 70 Jahre und die Verlagerung des Güterverkehrs von der Schiene auf die Strasse. Und er verrät, wieso er in die SP eingetreten ist.

«Solange es die Gesundheit zulässt, mache ich weiter»: Benedikt Weibel in seinem Büro in Gümligen BE.
«Solange es die Gesundheit zulässt, mache ich weiter»: Benedikt Weibel in seinem Büro in Gümligen BE.
Foto: Adrian Moser

Man sieht Benedikt Weibel seine knapp 74 Jahre nicht an: Braun gebrannt, schlank und rank wie eh lädt der ehemalige SBB-Chef in sein Büro im sechsten Stock eines Geschäftsbaus im Berner Vorort Gümligen. Weibel ist im Herz immer noch ein Bähnler. Vor dem Fenster stehen Modelleisenbahnen aus verschiedenen Ländern – und Stapel seines neusten Buchs über Sinn und Wandel der Arbeit. Der Blick schweift hinüber zur Bahnlinie ins Berner Oberland und ins Emmental. Gleich neben Weibel hat Alt-Bundesrat Adolf Ogi sein Büro.

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