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Lutz & Guggisberg«Wir scheitern, wir lernen, wir machen weiter»

Vor dem Start der neuen Ausstellung haben wir mit dem Künstlerduo Lutz & Guggisberg gesprochen: über Zufälle, Lieblingswerke – und Gartenmetaphern.

Etwas anarchisch dürfen die Werke von Lutz & Guggisberg gern sein: «The Joy of Ecclecticism», 2020, gebrannter Ton, 38 cm × 26 cm × 21 cm.
Etwas anarchisch dürfen die Werke von Lutz & Guggisberg gern sein: «The Joy of Ecclecticism», 2020, gebrannter Ton, 38 cm × 26 cm × 21 cm.
Foto: Lutz & Guggisberg / Pro Litteris Zürich

Lutz sitzt im Prättigau vorm Computer, Guggisberg am Bielersee und hat Verbindungsprobleme. Wir erwischen die beiden am allerletzten Zipfel ihrer Sommerferien, die sie mit Eierschwämmlisuchen beziehungsweise mit Bachstelzen-Watching verbracht haben – und so sehr sich ihr selbst verschriebenes, allsommerliches Kunst-Detox angeblich bewährt, so wenig scheinen die zwei auch nach 24 Jahren Zusammenarbeit des jeweils anderen überdrüssig zu sein: Lutz whatsappelt «Guggi» bisweilen ein Foto eines besonders hübschen Blümchens, das er beim Gärtnern entdeckt, Guggisberg – nach eigener Aussage eher der Trial-and-Error-Typ im Garten – meldet im Lauf des Gesprächs schon mal an, dass imfall ein zünftiger Ideenkatalog darauf warte, demnächst gemeinsam gesichtet zu werden.

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