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Auf der Suche nach roten HäusernWir sehen Rot

Die Swiss Re baut ein knallrotes Gebäude. Das ist unzürcherisch, denn in Zürich sind 90 Prozent der Gebäude unbunt. Wir suchten Ausnahmen von der Regel.

Das 1984 gebaute neue Bernhard-Theater am Sechseläutenplatz trägt den Übernamen «Fleischkäse».
Das 1984 gebaute neue Bernhard-Theater am Sechseläutenplatz trägt den Übernamen «Fleischkäse».
Foto: Samuel Schalch

Vor ein paar Tagen zeigte die Swiss Re, wie ihr neues Gebäude aussehen wird: Fast neunzig Meter lang wird die Fassade sein, und man wird sie von weither sehen. Nicht nur, weil das Gebäude am Mythenquai und damit direkt am See liegt, sondern weil es kräftig rot ist. Roter Kunststein. Mehr dazu lesen Sie hier.

Passt das dorthin? Passt das zu Zürich? Wo gibt es in der Stadt sonst noch repräsentative rote Gebäude? Wir gingen auf die Suche und landeten zuerst beim Offensichtlichen.

Statt Seide Kultur

Schon eher bunt als rot: Die Rote Fabrik wurde 1892 als Seidenfabrik gebaut und steht seit 1981 unter Denkmalschutz.
Schon eher bunt als rot: Die Rote Fabrik wurde 1892 als Seidenfabrik gebaut und steht seit 1981 unter Denkmalschutz.
Foto: Samuel Schalch

Die Rote Fabrik liegt gar nicht weit entfernt vom künftigen roten Haus der Swiss Re, welches das weiss-graue Mythenschloss ersetzt. Seitlich ist sie wegen der Graffiti allerdings eher zur bunten Fabrik mutiert. Das Gebäude wurde 1981 unter Denkmalschutz gestellt.

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