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Turn-Chefin zu Missbrauchsfällen«Wir sind jetzt alarmiert und können nicht länger schweigen»

Béatrice Wertli muss als neue Direktorin des Schweizerischen Turnverbandes gravierende Missstände aufarbeiten. Warum der 44-Jährigen in dieser Krise ein simples «Sorry» nicht genügt.

Sie muss einiges anpacken: Béatrice Wertli ist als neue Direktorin des Schweizerischen Turnverbands gefordert.
Sie muss einiges anpacken: Béatrice Wertli ist als neue Direktorin des Schweizerischen Turnverbands gefordert.
Foto: Manuel Zingg

Sie kommen gerade von der Skipiste. Wie steht es um Ihre turnerischen Fähigkeiten?

Ich bin ziemlich talentfrei. Wie in vielen Sportarten. Dafür bin ich mit umso mehr Leidenschaft dabei. Ich habe als Triathletin in zwei Turnvereinen trainiert, beim BTV Aarau und im Satus Oberentfelden, und mich begeistert der polysportive Aspekt eines Turnvereins. Ich bin für alle Disziplinen zu haben, die der Schweizerische Turnverband anbietet. Aus technischer Sicht bleibt mir die Bewunderung.

Den Dreifachsalto könnten Sie also nicht von der Doppelschraube unterscheiden?

Gewisses ist weniger einfach zu erkennen als anderes. (lacht) Dazu haben wir die Spezialistinnen und Spezialisten vom Kampfgericht.

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