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Ursprung des Lebens«Wir werden künftig Leben im Labor herstellen»

Gibt es Leben im Weltall? Wo und wie nahm das Leben seinen Anfang? Diese Fragen stellt sich der Mensch seit jeher. Die ETH will sie nun beantworten.
Didier Queloz ist Professor für Astronomie an der Universität Genf und der University of Cambridge. Der Astronom und Nobelpreisträger wechselt an die ETH Zürich und ist Aushängeschild des neuen «Zentrums für den Ursprung und die Verbreitung von Leben».

Ist jetzt ein guter Zeitpunkt, um sich der Frage nach dem Ursprung und der Verbreitung des Lebens zu widmen?

Sascha Quanz ist Professor für Exoplaneten am Physik-Departement der ETH Zürich.
Derek Vance ist Professor für Geochemie am Departement für Erdwissenschaften der ETH Zürich.

Was für Experimente werden konkret geplant?

Cara Magnabosco ist Professorin für Geobiologie am Departement für Erdwissenschaften der ETH Zürich.
Künstlerimpression des Weltraumteleskops Life, das an der ETH Zürich vorangetrieben wird. Es soll Infrarotlicht von der Atmosphäre von Exoplaneten empfangen und analysieren.

Neben der Befriedigung der wissenschaftlichen Neugier, welches weitere Ziel verfolgt man mit dem neuen Zentrum?

Welchen Nutzen hat die Gesellschaft von dieser Forschung?

Proben für einen PCR-Test werden in einem Corona-Testzentrum verpackt.

Kann man je absolut sicher sein, dass es da draussen im Weltall Leben gibt?

Der Marsrover Perseverance nimmt Proben vom Mars und lässt sie dort zurück. In einer künftigen Mission sollen die Proben eingesammelt und zur Erde befördert werden.
47 Kommentare
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    glancy mueller

    kleine ergänzung: eben findet bei der suche nach der entstehung des lebens eine (kleine) revolution statt. führende astrophysiker und -chemiker gehen mittlerweile davon aus, dass das erste leben nicht an den warmen tiefseeschloten entstand. forscher der lmu-münchen haben mit einfachen experimenten nachgewiesen, dass die durch asteroideneinschläge auf die erde gelangten salzverbindungen die ingredienzen für die "ursuppe" des lebens beinhalten. diese salzverbindungen landeten in tümpeln, die untereinander verbunden waren. das asteroidenmat. gelangt in den ersten tümpel, der trocknet aus und nach niederschlägen läuft sein inhalt in den nächsten. der trocknet wiederum aus, die materie konzentriert sich weiter und läuft beim nächsten niederschlag in tümpel numero drei. durch mehrmalige austrockung und konzentration könen sich die salzverbindungen verdichten und verbinden. sie stellen quasi die ursuppe mit den ersten einfachen "lebenseigenschaften" her. total crazy im ersten moment, aber wenn man darüber liest und neuste wissenschaftssendungen (heute abend auf zdf-info: "leben aus dem all" - undbedingt empfehlenswert!!) sieht, kriegt man (als laie) den eindruck: so muss/kann es gewesen sein.