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28 BackrezepteDas sind die Lieblingsguetzli unserer Leserinnen und Leser

Die Freude am Guetzle lassen wir uns auch in diesem Jahr nicht nehmen. Deshalb haben wir Sie nach den beliebtesten Backrezepten Ihrer Familien gefragt.

Amaretti von Grossmutter Elsa, Brunsli von Sprüngli oder Kekse aus einem alten Kinderbuch: Unsere Leserinnen und Leser lassen Sie in ihre persönlichen Rezeptsammlungen blicken.
Amaretti von Grossmutter Elsa, Brunsli von Sprüngli oder Kekse aus einem alten Kinderbuch: Unsere Leserinnen und Leser lassen Sie in ihre persönlichen Rezeptsammlungen blicken.
Illustration: Tamedia

Wir machen den Anfang und präsentieren das liebste Guetzli-Rezept von Co-Chefredaktorin Priska Amstutz.

Die Chefredaktion empfiehlt: Dattel-Schümli

von Co-Chefredaktorin Priska Amstutz – Originalrezept Betty Bossi 1978, weitergegeben von Grossmüetti Amstutz

Zutaten

  • 3 Eiweiss von Bio-Eiern aus Freilandhaltung

  • 75 g weisser Haushaltszucker

  • 75 g dunkler Bio-Mascobadozucker

  • 75 g Bio-Medjoul-Datteln, fein geschnitten

  • 35 g Mandelstifte, fein gehackt

  • 35 g ganze Bio-Pistazien ungesalzen, fein gehackt

  • für die Glasur: dunkle Couverture

Zubereitung

Eiweiss mit Haushaltszucker und dunklem Mascobadozucker verrühren, dann im Wasserbad unter ständigem Rühren auf 40°C erhitzen. Mit dem Schwingbesen in der Küchenmaschine ca. 10 Minuten schlagen, bis die Masse schön fest und glänzend ist. Datteln, Mandelstifte und Pistazien unterheben.

Die Masse in einen grossen Spritzsack mit 13 mm Tülle einfüllen und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech in die gewünschte Form spritzen und bei ca. 110°C im Backofen etwa 1 Stunde trocknen lassen – die Dattel-Schümli sollten sich gut vom Backpapier lösen.

Optional mit Couverture verzieren: Ich habe dunkle Valrhona 68% im Wasserbad verflüssigt und in einen kleinen Spritzsack mit einer Mini-Tülle gefüllt.

Freche Spitzbuben

von Leserin Monika Stiller – nach einem Rezept ihrer Mama

Blieben bestimmt nicht lange auf diesem Teller liegen: Spitzbuben von Leserin Monika Stiller.
Blieben bestimmt nicht lange auf diesem Teller liegen: Spitzbuben von Leserin Monika Stiller.
Foto: zvg

Zutaten

  • 300 g Mehl

  • 125 g Speisestärke

  • 200 g Zucker

  • 200 g Butter

  • ½ Vanilleschote

  • 1 Ei

  • Für die Füllung: Marmelade

Zubereitung

Alle Zutaten zu einem geschmeidigen Teig kneten und diesen für ca. 1 Stunde in den Kühlschrank stellen. Den gekühlten Teig auf einer leicht bemehlten Arbeitsfläche so dünn wie möglich auswallen. Nun mit Spitzbubenausstechern Böden und passende Deckelchen ausstechen und den Teig so portionsweise verbrauchen. Die Kekschen bei 175°C Umluft ca. 11 Minuten backen bzw. so lange, bis sie leicht goldbraun sind. Nach dem Abkühlen den Boden mit einer beliebigen Marmelade bestreichen. Klassisch ist rotes Johannisbeergelee, aber auch Himbeer, Aprikose oder Orange schmecken köstlich. Die Deckelchen auf die mit Marmelade bestrichenen Böden legen und alles zusammen mit Puderzucker beschneien. In einer Keksdose halten die Spitzbuben sich … keine Ahnung. Sie sind immer schnell weg.

Amaretti von Grossmutter Elsa

von Leserin Barbara Heuberger – nach einem alten Familienrezept

Der Duft beim Öffnen des Backofens sei ein Traum, sagt Leserin Barbara Heuberger: Frisch gebackene Amaretti.
Der Duft beim Öffnen des Backofens sei ein Traum, sagt Leserin Barbara Heuberger: Frisch gebackene Amaretti.
Foto: zvg

Zutaten

  • 500 g fein gemahlene Mandeln

  • 45 g bittere Mandeln (z.B. aus dem Reformhaus)

  • 400 g Zucker

  • 4 Eiweiss

Zubereitung

Eiweiss zu Schnee schlagen, dann den Zucker zugeben und zu einer dicken Schaummasse schlagen. Die Mandeln unterrühren, so dass ein Teig entsteht. Mit nassen Händen Kugeln formen und auf ein mit Backpapier belegtes Blech setzen. Im auf 125°C vorgeheizten Backofen 55 Minuten backen. Noch warm mit Puderzucker bestäuben.

Lienzerli

von Leserin Kathrin Winzeler – nach einem Rezept ihrer Grossmutter

Zutaten

  • 500 g Mehl

  • 300 g Zucker

  • 200 g Butter

  • Schale einer halben Zitrone

  • 100 g gemahlene Haselnüsse

  • 20 g Kakao

  • ½ Päckli Backpulver

  • 1 Ei

  • eine kleine Tasse Milch

Zutaten Glasur

  • Puderzucker

  • Zitronensaft

Zubereitung

Mehl und Backpulver auf die Arbeitsfläche sieben und eine Mulde eindrücken. Zucker, Zitronenschale, Haselnüsse, Kakao, Ei und Milch in die Mulde geben. Mit einer Gabel vermischen. Butter kalt in kleinen Stücken auf den Rand geben. Dann mit einem grossen Messer immer wieder durchhacken und alles zusammenschieben, bis nur noch kleine Flöckchen da sind. Alles schnell zu einem Teig verkneten und eine Stunde in den Kühlschrank stellen. Anschliessend den Teig 0.8 mm dick auswallen, Formen ausstechen und bei 160°C ca. 10 Minuten backen. Zitronensaft mit Puderzucker anrühren und die Guetzli damit bestreichen.

Norwegische Serina Kaker

von Leser Sven Eisenhart – nach einem traditionellen Familienrezept

Das Rezept für dieses Weihnachtskonfekt wird in Norwegen seit Jahrhunderten traditionell innerhalb der Familien weitergegeben: Serina Kaker.
Das Rezept für dieses Weihnachtskonfekt wird in Norwegen seit Jahrhunderten traditionell innerhalb der Familien weitergegeben: Serina Kaker.
Foto: zvg

Zutaten (für ca. 90 Stück)

  • 750 g Weissmehl

  • 270 g Zucker

  • 500 g Butter

  • 3 Eier

  • 2 Päckchen Backpulver

  • 2 Päckchen Vanillinzucker

  • 1 Ei, verquirlt, zum Bestreichen

  • 75 g gehackte Mandeln ohne Schale zum Dekorieren

Zubereitung

Alle trockenen Zutaten mit dem Knethaken einer Küchenmaschine mischen. Die kalte Butter in kleine Stücke schneiden und Stück für Stück zugeben. So lange kneten bis sich die Butter mit dem Mehl und dem Zucker vermischt hat. Die drei Eier mit dem Mixer oder Schneebesen verquirlen und langsam zugeben. Den Teig so lange kneten bis eine homogene Masse entsteht. Aus der Schüssel nehmen und mit den Händen nochmals gut durchkneten. Den Teig in der Schüssel oder einem Teller zugedeckt 2 Stunden kühlstellen.

Aus dem kühlen Teig mit beiden Händen kleine Kugeln zu 20 g formen. Leicht flach drücken und auf das Blech mit Backtrennpapier legen (ca. 20 – 25 Stück/Blech). Anschliessend die Cookies mit dem verquirlten Ei mittels Pinsel bestreichen. Auf jedes Cookie einige gehackte Mandeln geben.

Den Backofen auf 190°C Ober- und Unterhitze vorheizen. Das Blech mit den Cookies in die zweitunterste Rille schieben und 12 Minuten backen. Wichtig: Die Cookies dürfen keine braune Farbe annehmen. Aus dem Ofen nehmen und auf einem Abkühlgitter nebeneinander einzeln platzieren. Einen Tag austrocknen lassen und danach in Blechdosen versorgen.

Ingwerflammen

von Leserin Simone Vogel-Kappeler – nach einem Rezept von Betty Bossi aus dem Jahr 1996, leicht angepasst beim Versuch, die Ingwerguetzli der tschechischen Tante nachzubacken

Zutaten

  • 4 Eier

  • 450 g Puderzucker

  • 1 Prise Salz

  • ½ EL Kirsch

  • 1 bis 2 EL Ingwer, frisch gerieben

  • 550 g Mehl

Zubereitung

Eier, Puderzucker, Salz und Kirsch in der Küchenmaschine oder mit dem Handrührgerät sehr schaumig schlagen, bis die Masse hell wird. Ingwer hinein rühren. Mehl beigeben und zu Teig verarbeiten. Auf Mehl ca. 1cm hoch auswallen. Rauten oder Tropfen ausstechen. Bei Zimmertemperatur trocknen lassen, bis sich ein schmales weisses Rändlein bildet. Bei ca. 140°C etwa 25 Minuten backen. Ofentür mit Kelle leicht offen halten.

Praliné-Guetzli

von Leserin Timea Meier – nach einem Rezept von Betty Bossi

Kleine Kunstwerke: Praliné-Guetzli, mit Schwung verziert.
Kleine Kunstwerke: Praliné-Guetzli, mit Schwung verziert.
Foto: zvg

Zutaten Teig

  • 250 g Butter

  • 125 g Puderzucker

  • 2 TL Vanillezucker

  • 1 Prise Salz

  • 1 Eiweiss, leicht verquirlt

  • 350 g Mehl

Zutaten Füllung

  • 2,5 dl Vollrahm

  • 300 g dunkle Schokolade (Crémant)

  • 2 EL Kirsch, Rum oder Wasser

Zubereitung

Die Butter rühren, bis sich Spitzchen bilden. Puderzucker, Vanillezucker, Salz, und Eiweiss dazugeben. Rühren, bis die Masse hell ist. Mehl dazugeben und kurz verrühren. Zu einem Teig zusammenfügen und kühl stellen.

Für die Füllung: Die Schokolade mit dem Rahm und dem Kirsch in einer Pfanne schmelzen. Abkühlen lassen, so dass die Masse aber noch streichfähig bleibt.

Grüschbrötli

von Leserin Ursula Oetiker Egg – nach einem Rezept von Betty Bossi aus dem Jahr 1996

Zutaten

  • 250 g Mehl

  • 1 Prise Salz

  • 125 g Butter oder Margarine

  • 200 g Zucker

  • 1 TL Zimt

  • 1 Zitrone, nur abgeriebene Schale

  • 125 gemahlene Mandeln

  • 1 Ei

  • 2-3 EL Milch oder Wasser

  • 1 Ei, verklopft (zum Bestreichen)

Zubereitung

Mehl und Salz in einer Schüssel mischen. Butter oder Margarine in kleine Stücke schneiden, beigeben, mit kalten Händen rasch zu einer gleichmässig krümeligen Masse reiben. Zucker, Zimt, Zitronenschale und Mandeln beigeben und mischen. Das Ei und die Milch bzw. das Wasser beigeben und zu einem Teig zusammenfügen.

Teig auf wenig Mehl oder direkt auf Backpapier 5 mm dick zu einem Rechteck auswallen. Mit dem Papier auf ein Blech legen, mit Ei bestreichen. Messerrücken mit leichtem Druck kreuzweise und diagonal über die Fläche ziehen (Rhombenmuster).

15-20 Minuten in der Mitte des auf 220°C vorgeheizten Ofens backen. Noch heiss in ca. 4 x 4 cm grosse Quadrate schneiden, sofort mit dem Spachtel lösen.

Tipps

  • Zimt durch Birnbrotgewürz ersetzen

  • Statt Zitronenschale und Milch abgeriebene Schale von 1 Orange und 2-3 Esslöffel Saft beigeben

Rumringli

von Julia Gschwend – nach einem Rezept von Elisabeth Fülscher

Guetzli für die Erwachsenenrunde: Rumringli von Julia Gschwend.
Guetzli für die Erwachsenenrunde: Rumringli von Julia Gschwend.
Foto: zvg

Zutaten Teig

  • 200 g Weissmehl

  • 200 g Mandeln, gemahlen

  • 200 g Zucker

  • 1 EL Rum

  • 1 Prise Salz

  • 200 g Butter

Zutaten Rumglasur

  • 200 g Puderzucker

  • 3-6 EL Rum

  • Mandelstifte zum Dekorieren

Zubereitung

Mehl in eine grosse Schüssel sieben, mit Mandeln und Zucker verrühren. Den Rum beifügen, Salz und die Butter in Flöckchen dazugeben. Reiben, bis der Teig zusammenhält. Kühl stellen. Teig auswallen und Ringli ausstechen. Wiederum kühl stellen (mindestens 30 Minuten). Im Ofen bei 200°C backen. Für die Glasur Puderzucker mit Rum verrühren und die Guetzli damit bepinseln. Mandelstifte als Deko verwenden, trocknen lassen.

Himmlische Kokosmakrönli

von Leserin Barbara Günthardt – nach einem Rezept ihrer Grossmutter

Für einen Advent wie in der Kindheit: Kokosmakrönli nach Grossmutters Art.
Für einen Advent wie in der Kindheit: Kokosmakrönli nach Grossmutters Art.
Foto: zvg

Zutaten

  • 4 Eiweiss

  • 350 g Puderzucker

  • Saft einer halben Zitrone oder 2 EL Kirsch

  • 400 g Kokosraspeln

Zubereitung

Eiweiss mit Salz steif schlagen. Puderzucker portionenweise beigeben. Zitronensaft oder Kirsch hinzufügen. Masse weiterschlagen, bis sie glänzt. Kokosraspeln unterheben. Masse in baumnussgrosse Portionen teilen. Mit etwas Abstand auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen. Über Nacht bei Raumtemperatur trocknen lassen und anschliessend 15 Minuten in der Mitte des auf 150°C vorgeheizten Ofens hellbraun backen.

Die besten Brunsli

von Leserin Eveline Rossi – nach einem Rezept von Sprüngli

Nach einer Empfehlung vom Profi: In diesen Brunsli versteckt sich eine Geheimzutat.
Nach einer Empfehlung vom Profi: In diesen Brunsli versteckt sich eine Geheimzutat.
Foto: zvg

Zutaten

  • 750 g ungeschälte Mandeln

  • 300 g gemahlen Kristallzucker

  • 300 g Rohrohrzucker

  • 75 g Kakaopulver

  • Eiweisse (75g)

  • 1 dl Wasser

  • 0.2 dl Kirsch

  • 150 g dunkle Schokolade 75%

Zubereitung

Die gemahlenen Mandeln mit Zucker, Rohrzucker, Kakaopulver und Eiweiss mischen. Anschliessend Wasser zusammen mit Schokolade im Wasserbad schmelzen und den Kirsch untermischen. Die Schokoladen-Kirsch-Mischung zur Mandel-Zucker-Mischung geben und zu einem gleichmässigen Teig kneten. Den fertigen Teig zugedeckt 1 Stunde kühl stellen.

Den Teig zwischen Backpapier gleichmässig 1 cm dick ausrollen. Zum Abschluss die Teigoberfläche mit Kristallzucker bestreuen, die Brunsli mit der Guetzliform ausstechen und auf ein Blech mit Backtrennpapier legen. Den Backofen auf 220°C vorheizen, und die Brunsli auf der mittleren Schiene ca. 5 – 6 Minuten backen. Auf dem Blech oder auf auf einem Kuchengitter auskühlen lassen. Tipp vom Profi: Für einen unwiderstehlichen Geschmack nach dem Zufügen des Eiweisses einen Hauch Bittermandel-Öl beimischen.

Haferflockenguetzli

von Leserin Waltraud Escher – nach einem alten Familienrezept aus den 1950er-Jahren

Zutaten

  • 200 g Butter

  • 250 g Zucker

  • 2 grosse Eier

  • 250 g Weissmehl

  • ½ TL Backpulver

  • 1 TL Vanillinzucker

  • 1 Prise Zimt

  • 250 g feine Haferflocken

  • 1 kl. Prise Salz

Zubereitung

Haferflocken in 50 g Butter hellgelb rösten. Restliche Butter mit Zucker und Eier schaumig rühren. Backpulver mit Zimt und Mehl dazu sieben. Haferflocken und Salz dazugeben und rasch einen zarten Teig kneten. Häufchenweise auf gefettetem Blech im vorgeheizten Backofen bei 180°C knusprig backen. Die Biscuits schmecken ganz frisch am besten, können aber in einer gut schliessenden Dose längere Zeit aufbewahrt werden.

Deliriumengeli

von Leser Philipp Rittermann

Zutaten

  • 500 g Butter, weich

  • 225 g Zucker

  • 1 Prise Salz

  • 6 frische Eier

  • 1 Zitrone

  • 500 g Mehl

  • 2 frische Eigelb

  • 2 TL Milch oder Rahm

  • 1 TL schottischer Single-malt Whiskey

Zubereitung

Die untenstehenden Zutaten in eine Schüssel geben und gut miteinander vermischen. Engel ausstechen, eine halbe Stunde bei 200°C im Ofen ausbacken. Am besten gleich im Bett geniessen.

Ossa da mordere (Knochen zum Anbeissen)

von Leserin Esther Bucher – von Hand notiert von einer italienischen Mamma, die selber passionierte Köchin und Bäckerin ist

Für alle, die lieber auf das Ausstechen verzichten möchten: Ossa da mordere – von Hand in Stücke gebrochen.
Für alle, die lieber auf das Ausstechen verzichten möchten: Ossa da mordere – von Hand in Stücke gebrochen.
Foto: zvg

Zutaten

  • 250 g ganze Haselnüsse von guter Qualität

  • 250 g Puderzucker

  • 50 g Eiweiss

  • 12 g Kakaopulver

Zubereitung

Mischen Sie in einer Schüssel mit einem Gummispachtel 250 g ganze, geschälte Haselnüsse mit 50 g Eiweiss (nicht geschlagen) und 250 g Puderzucker und fügen Sie 12 g Kakaopulver hinzu. Streichen Sie alles auf einem mit Backpapier belegten Blech glatt und lassen Sie das Ganze über Nacht bei Zimmertemperatur trocknen. Am nächsten Morgen in einem auf 150 bis 160°C vorgeheizten Ofen (Ober- und Unterhitze) etwa 20-25 Minuten backen. Aus dem Ofen nehmen und abkühlen lassen. Danach in unregelmässige Stücke brechen und servieren. Kaum ausgekühlt, sind die Guetzli meist ganz schnell weg und überdies auch schnell wieder gemacht.

Brunsli-Zimtsterne

von Leserin Anna Thiess-Inauen – nach einem Rezept von Betty Bossi

Zutaten (für ca. 25 Stück)

  • 100 g dunkle Schokolade 60 %, fein gehackt

  • 200 g Zucker

  • 250 g gemahlene Mandeln

  • 4 EL Mehl

  • 1 EL Zimt

  • 2 frische Eiweisse

  • 1 Prise Salz

  • 200 g Puderzucker

  • 1 frisches Eiweiss, verklopft

Zubereitung Teig

Wer sich nicht entscheiden kann zwischen Brunsli und Zimtsternen, für den gibt es auch eine Mischform. Und so gehts: Schokolade in einer dünnwandigen Schüssel über dem nur leicht siedenden Wasserbad schmelzen, etwas abkühlen. Zucker, Mandeln, Mehl und Zimt in einer Schüssel mischen. Eiweisse mit dem Salz steif schlagen und die Schokolade darunterziehen. Teig portionenweise auf wenig Zucker ca. 1 cm dick auswallen. Sterne (ca. 5 cm Ø) ausstechen, dabei das Förmchen immer wieder in den Zucker tauchen. Sterne auf zwei mit Backpapier belegte Bleche legen. Bei Raumtemperatur etwa 6 Stunden oder über Nacht trocknen lassen.

Ca. 4 Minuten in der Mitte des auf 240°C Grad vorgeheizten Ofens backen. Herausnehmen, auf einem Gitter auskühlen. Puderzucker mit so viel Eiweiss verrühren, dass eine dickflüssige Glasur entsteht. Glasur in einen Spritzsack mit glatter Tülle (ca. 2 mm Ø) füllen, Streifen oder Punkte auf die Sterne spritzen, trocknen lassen.

Cachavachitas

von Leserin Anna Netland – nach einem Rezept, das sie als Kind in einer argentinischen Kinderzeitschrift gefunden hat.

«Die einfachsten und leckersten Guetzli», verspricht Anna Netland: Cachavachitas.
«Die einfachsten und leckersten Guetzli», verspricht Anna Netland: Cachavachitas.
Foto: zvg

Cachavacha ist der Name einer lieben, aber frechen Hexe. Sie zaubert die schnellsten Guetzli der Welt – ohne Zucker, ohne Eier, ohne Butter und ohne Mehl. «Tages-Anzeiger»-Leserin Anna Netland hat diese Guetzli schon tausendmal gemacht: als Kind, als Erwachsene und mit ihren Kindern. Hier verrät sie uns das Rezept:

Zutaten

  • 1 Dose gezuckerte Kondensmilch

  • 125 ml Rosinen

  • 250 ml gehackte Nüsse

  • ca. 400 ml Haferflöckli

Zubereitung

Kondensmilch mit Rosinen und gehackten Nüssen mischen. Haferflöckli zugeben, bis die Masse eine etwas festere Konsistenz hat. Mit zwei Teelöffeln Häufchen dieser Masse auf ein mit Backpapier belegtes Backblech legen. Bei 200°C Grad ca. 10 Minuten backen, bis die Guetzli leicht braun werden. Und fertig!

Karibisches Kokoskonfekt

von Leserin Tine Kamasa – nach ihrem eigenen Rezept, zusammengebaut aus zwei Guetzli-Rezepten aus alten Zeitschriften

Foto: zvg

Zutaten

  • 100 g Dörraprikosen

  • 80 g kandierter Ingwer

  • 2 Eiweisse

  • 1 Prise Salz

  • 200 g Puderzucker

  • 200 g Kokosraspeln

  • 1 Limette (Zesten und ca. 1 EL Saft oder Limoncello)

  • 250 g gute Schokolade (60-70%)

Zubereitung

Aprikosen und Ingwer in einem Cutter fein hacken. 2 Eiweisse mit einer Prise Salz steif schlagen und dann nach und nach den Puderzucker zugeben. Alles mit den Kokosraspeln und dem Abrieb einer Limette vermengen und so viel Limettensaft und/oder Limoncello dazugeben, dass eine formbare Masse entsteht. Mit zwei Teelöffeln kleine Häufchen formen und auf ein mit Backtrennpapier ausgelegtes Blech setzen. Ein paar Stunden trocknen lassen und anschliessend bei 130°C 20 Minuten backen. Sie sollten innen feucht sein.

Die ausgekühlten Häufchen mit den Füsschen in geschmolzene dunkle Schokolade tunken und wieder zurück auf das Backpapier setzen. Am Ende mit Schokolade «sprenkeln», so dass unregelmässige Muster entstehen (siehe Foto). Gut auskühlen lassen.

Kangaroo-Balls

von Leserin Annette Jenny – nach einem Australischen Rezept

Zutaten

  • 250 g Zucker

  • 1 TL Zimt

  • knapp ½ TL Nelkenpulver

  • 3 ganze Eier

  • 200 g gemahlene, dunkle (Koch-)Schokolade

  • 400 g gemahlene Mandeln

  • 50 g Mehl

Zubereitung

Zucker mit Zimt und Nelkenpulver vermischen, Eier dazu geben und alles schaumig schlagen. Zuerst die Schokolade, dann Mandeln und Mehl darunter mischen. Aus der Teigmasse Kugeln mit einem Durchmesser von 2 cm formen und in Puderzucker wenden. 1 Tag auf einem Backblech trocknen lassen. 20-30 Minuten im vorgeheizten Ofen bei 130°C backen, bis die Kugeln leicht aufspringen.

Muschgezinli

von Regina Bommer – nach einem Rezept ihrer Grossmutter, die es wiederum von ihrer Bündner Schwiegermutter erhalten hat

Ein Rezept, von Generation zu Generation weitergegeben: Muschgezinli von Leserin Regina Bommer.
Ein Rezept, von Generation zu Generation weitergegeben: Muschgezinli von Leserin Regina Bommer.
Foto: zvg

Zutaten

  • 1 Pack geschälte Mandeln

  • 500 g feingeriebene Mandeln (oder halb Mandeln, halb Haselnüsse)

  • 500 g feinster Zucker (oder Puderzucker)

  • 4 Eier

  • je 30 g Orangeat und 30 g Zitronat (fein zerkleinert mit dem Wiegemesser)

  • 15 g Zimtpulver

  • 2 Messerspitzen Nelkenpulver

  • 2 Messerspitzen Muskatpulver

  • ca. 40-50 g Sandelholzpulver (so viel, dass der Teig schön rötlich wird)

Zubereitung

Eigelb mit Zucker über dem Wasserbad sehr schaumig rühren. Gewürze darunter ziehen, gemahlene Nüsse und das zerkleinerte Orangeat und Zitronat dazumischen. Sandelholz beigeben. Zuletzt steifen Eischnee unter den Teig ziehen. Den klebrigen Teig mindestens zwei Stunden ruhen lassen. Mit feuchten Händen längliche Brötchen formen (ca. 5 cm lang und 2 cm breit). Je eine geschälte Mandel in die Mitte drücken. Vor dem Backen über Nacht stehen lassen. Gut Abstand halten zwischen den Häufchen auf dem Blech!

Gebacken werden die Muschgezinli wie Brunsli, sie müssen feucht bleiben im Innern (ca. 200°C, ca. 7 Minuten). Wenn sie anfangen «aufzuspringen» – sich also kleine Risse bilden –, aus dem Ofen nehmen und sofort vom Blech wegnehmen, sonst kleben sie fest.

Karamell-Pekannuss-Guetzli

von Leserin Maria Valentovicova

Knuspriges Häufchen mit süssem Seeli: Karamell-Pekannuss-Guetzli.
Knuspriges Häufchen mit süssem Seeli: Karamell-Pekannuss-Guetzli.
Foto: zvg

Zutaten Karamellsauce

  • 200 g Zucker

  • 80 g Butter

  • 120 ml Rahm

  • 1 Prise Salz

Zutaten Teig

  • 125g Butter

  • 120g Zucker

  • 1 Eigelb

  • 2 EL Milch

  • 1 TL Vanilleextrakt

  • 125g Mehl

  • 40 g Kakao

  • 1/4 TL Salz

  • 1 Eiweiss

  • 100 g Pekannüsse

  • Schokoladenkuvertüre (für Garnierung)

Zubereitung Karamellsauce

Den Zucker in einen Topf geben und bei mittlerer Hitze schmelzen lassen. Wenn der Zucker geschmolzen ist, rühren und warten, bis er eine schöne goldbraune Farbe angenommen hat. Die Butter hinzufügen und unterrühren, bis eine homogene Masse entstanden ist. Den Topf vom Herd nehmen und unter Rühren den Rahm dazugeben. So lange rühren, bis eine schöne flüssig-cremige Konsistenz entstanden ist.

Zubereitung Teig

Butter und Zucker schaumig rühren. Das Eigelb, Milch und Vanilleextrakt dazugeben, unterrühren. Mehl, Kakao und Salz zugeben, unterrühren. Teig in Frischhaltefolie einwickeln und im Kühlschrank mindestens 2 Stunden kühlen.

Den Backofen auf 180°C vorheizen. Zwei Backbleche mit Backpapier auslegen. Pekannüsse klein hacken. Eiweiss in einer Schüssel schaumig rühren. Aus dem Teig kleine Kugeln formen (ca. 2cm). Die Kugeln in Eiweiss tauchen und dann in den gehackten Pekannüssen wälzen. Die Kugeln auf die vorbereiteten Backbleche geben und mit Daumen (oder mit Hilfe eines Teelöffels) eine Vertiefung in die Mitte jeder Teigkugel drücken. 12-14 Minuten backen. Sobald die Plätzchen aus dem Ofen sind, vorsichtig noch einmal die Vertiefung eindrücken und noch warm mit der Karamellsauce füllen. Auskühlen lassen. Guetzli nach Belieben mit geschmolzener Kuvertüre garnieren.

Erdnussguetzli

von Leserin Kerstin Leu-Joch – nach einem Rezept von Tanja Grandits

Zutaten

  • 250 g Butter

  • 200 g weissen Zucker

  • 150 g braunen Zucker

  • Mark von 2 Vanilleschoten

  • 2 Eier

  • 250 g Erdnussbutter

  • 400 g Mehl

  • 1 Beutel Backpulver

  • 1 grosse Prise Salz

Zubereitung

Butter und Zucker mit dem Rührgerät schaumig schlagen. Vanillemark und Eier dazugeben. Rühren, bis eine glatte Masse entsteht. Erdnussbutter einrühren. Mehl mit Backpulver und Salz dazusieben. Kurz verkneten und Teig zu Rollen mit einem Durchmesser eines 2-Franken Stücks formen. In Folie verpackt 1 Stunde kühl stellen. Dann in Scheiben schneiden (½ cm) und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech geben. Bei 180°C ca. 12 Minuten goldbraun backen.

Orangen-Mandel-Herzli

von Leserin Penelope Kühnis – aus Grosis Rezept-Fundus

Foto: zvg

Zutaten Teig

  • 275 g geschälte, geriebene Mandeln

  • 200 g Zucker

  • 2 Bio-Orangen, nur abgeriebene Schale

  • 2 kleine Eiweisse, leicht verklopft

Zutaten Glasur

  • Puderzucker

  • Blutorangen-Saft

Zubereitung

Mandeln und Zucker mischen. Geriebene Orangenschale beigeben und mit dem Eiweiss zu einem Teig zusammenfügen. Teig zwischen Plastikfolie 8 mm dick auswallen. Herzformen ausstechen. Anschliessend in der Mitte des auf 150°C vorgeheizten Ofens ca. 15 Min. backen. Die Guetzli dürfen unten nur leicht gold-gelb werden. In der Zwischenzeit Puderzucker mit Blutorangensaft mischen und die Herzli nach dem Backen damit glasieren.

Brabanzerl

von Leserin Alexandra Gremlich – nach einem Rezept von Betty Bossi

Schokoladige Spitzbuben: Brabanzerl von Alexandra Gremlich.
Schokoladige Spitzbuben: Brabanzerl von Alexandra Gremlich.
Foto: zvg

Zutaten

  • 150 g Mehl

  • 150 g Butter, weich

  • 50 g Zucker

  • 1 Prise Salz

  • 50 g Mandeln, gemahlen

  • 50 g dunkle Schoggi, geschmolzen

Zubereitung

Mehl in eine Schüssel geben, restliche Zutaten beigeben, mischen und zu einem Teig zusammenfügen. Wie bei Spitzbueben runde Formen für Böden und Deckel ausstechen und 10 Minuten in der Mitte des auf 180°C vorgeheizten Ofen backen. Mit Johannisbeergelee füllen und mit Schoggiglasur dekorieren.

Espressoguetzli

von Leserin Jeanin Rüegg – nach einem Rezept von Betty Bossi, leicht abgeändert

Zutaten

  • 100 g Butter

  • 75 g Zucker

  • 2 TL Vanillezucker

  • 1 Prise Salz

  • 1 EL Espresso-Instant-Kaffeepulver

  • 2 EL Kakaopulver

  • 1 Ei

  • 75 g Milchschokolade, gewürfelt

  • 50 g Mandelstifte, geröstet und gehackt

  • 150 g Mehl

  • 1 TL Backpulver

  • 1 Beutel helle Schokoladenglasur

Zubereitung

Die Butter in einer Schüssel weich rühren, den Zucker, den Vanillezucker, das Salz, das Kaffeepulver, das Kakaopulver und das Ei beigeben und rühren, bis die Masse heller ist. Die gerösteten und gehackten Mandelstifte und die gehackten Schoggistückli beigeben. Das Mehl und das Backpulver mischen, beigeben und zu einem Teig zusammenfügen. Teig ca. 30 Minuten kühlstellen. Baumnussgrosse Kugeln formen und mit genügend Abstand auf ein Blech legen. Nochmals 15 Minuten kühlstellen und dann bei 180°C ca. 10 Minuten backen. Die ausgekühlten Guetzli mit flüssiger Kuchenglasur dekorieren.

Weisse Zimtsterne

von Leserin Eveline Rossi – nach einem Rezept von Annemarie Wildeisen

Unter einer glänzenden, weissen Decke: Zimtsterne von Eveline Rossi.
Unter einer glänzenden, weissen Decke: Zimtsterne von Eveline Rossi.
Foto: zvg

Zutaten Teig

  • 90 g Eiweiss, entspricht ca. 3 Eiweiss

  • 300 g Zucker

  • 2 EL Zimtpulver

  • abgeriebene Schale von 1 Zitrone

  • ½ dl Zitronensaft

  • 500 g gemahlene geschälte Mandeln

  • etwas Zucker zum Auswallen

Zutaten Glasur

  • 200 g Puderzucker

  • 35 g Eiweisse

Zubereitung

Für den Teig die Eiweisse halb steif schlagen. Dann löffelweise unter Weiterrühren den Zucker beifügen und alles so lange weiterschlagen, bis eine steife, glänzende Masse entstanden ist.

Den Zimt, die Zitronenschale, den Saft sowie die Mandeln beifügen und alles zu einem festen Teig zusammenfügen. Sollte der Teig noch leicht klebrig sein, 10–20 g gemahlene geschälte Mandeln beifügen.

Den Teig auf der mit etwas Zucker bestreuten Arbeitsfläche 1 cm dick auswallen. Sterne ausstechen und diese auf ein mit Backpapier belegtes Blech geben.

Für die Glasur den Puderzucker in eine Schüssel sieben. Mit dem Eiweiss verrühren. Dann mit dem Handrührgerät oder in der Küchenmaschine so lange aufschlagen, bis eine cremige Glasur entstanden ist.

Die Sterne sorgfältig mit der Glasur bestreichen. Vor dem Backen die Zimtsterne am besten über Nacht antrocknen lassen.

Den Backofen auf 220°C vorheizen.

Die Zimtsterne im 220°C heissen Ofen auf der untersten Rille 2–3 Minuten backen; die Glasur darf dabei keine Farbe annehmen. Auf einem Kuchengitter auskühlen lassen. Mein Tipp: Ich habe die Zutaten halbiert. Beim Ausstechen den Ausstecher in kaltes Wasser tunken, damit die Masse weniger klebt und die Sterne in Form bleiben.

Vanillekipferl

von Leser Klaus Konvalinka – nach einem überlieferten Rezept

Ein österreichisches Traditionsgebäck: Vanillekipferl.
Ein österreichisches Traditionsgebäck: Vanillekipferl.
Foto: zvg

Zutaten Teig

  • 250 g Mehl

  • 100 g Mandelmehl

  • 80 g Puderzucker

  • 1 Packung Vanillezucker

  • ½ TL Vanillepulver

  • 1 Prise Salz

  • 200 g Butter

  • 8 EL Puderzucker, vermischt mit 2 Päckchen Vanillezucker

Zubereitung

Das Mehl in eine Schüssel sieben, das Mandelmehl und die restlichen Zutaten dazugeben, die Butter in kleinen Stücken hinzufügen und rasch zu einem Teig formen. Am besten mit den Fingerspitzen, damit die Butter sich besser verteilt.

Den Teig zu einer Kugel formen und in Folie gewickelt im Kühlschrank ½ Stunde ruhen lassen. Dann herausnehmen und in 4 Teile aufteilen. Jedes Teigstück in daumendicke Rollen formen, am besten auf einer glatten Unterfläche. Von dieser Rolle wiederum 2 cm lange Stücke abschneiden und diese dann zwischen den Handflächen zu Kipferl formen und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech verteilen.

Im vorgeheizten Backofen bei 200°C in der Mitte des Ofens 10-15 Minuten backen. Sie sollten nur leicht anbräunen nicht zu dunkel werden! Dann aus dem Ofen nehmen und vorsichtig auf ein Gitter verteilen. Noch warm in Vanille-Puderzucker wälzen, leicht abklopfen und auskühlen lassen.

Lebkuchen-Guetzli

von Leserin Vivien Apafi

Ohne Verzierung geht hier gar nichts: Lebkuchenfiguren von Vivien Apafi.
Ohne Verzierung geht hier gar nichts: Lebkuchenfiguren von Vivien Apafi.
Foto: zvg

Zutaten

  • 400 g Mehl

  • 1 EL gemahlener Zimt

  • 1 EL gemahlener Ingwer

  • 3/4 TL gemahlene Nelken

  • 1/2 TL gemahlene Muskatnuss

  • 3/4 TL Backpulver

  • 3/4 TL Salz

  • 170 g Butter, weich

  • 100 g Zucker

  • 1 grosses Ei

  • 140 g Melasse

  • 1 TL Vanillepaste (oder Vanilleextrakt)

  • 1 Eiweiss

  • 200 g Puderzucker

  • 1/4 TL Zitronensaft

Zubereitung

Mehl, Zimt, Ingwer, Nelken, Muskatnuss, Backpulver und Salz mit einem Schneebesen in einer grossen Schüssel vermengen. Butter und Zucker mit dem Flachrührer in der Küchenmaschine (oder mit dem Handrührgerät) cremig schlagen. Ei, Melasse und Vanillemark zur Butter-Zucker-Mischung zugeben und alles verrühren, bis es sich verbunden hat (ca. 1 Minute).

Mehl-/Gewürzmischung in zwei Portionen in die flüssige Mischung geben. Mit dem Mischen aufhören, sobald das gesamte Mehl verschwunden ist. Den fertigen Teig in Frischhaltefolie einwickeln und für mindestens zwei Stunden (oder über Nacht) in den Kühlschrank stellen.

Den kühlen Teig aus dem Kühlschrank nehmen und in 2-3 Portionen teilen. Auf diese Weise wird nicht zu viel Mehl in den Teig eingearbeitet, wenn er mehrmals ausgewallt wird.

Den Ofen auf 180°C vorheizen und ein Backblech mit Backpapier auslegen. Auf einer leicht bemehlten Fläche jede Teigportion etwa 3 mm dick auswallen und Lieblings-Weihnachts-Guetzli-Formen ausstechen. Teigreste einsammeln, den Teig wieder auswallen und Guetzli ausstechen, bis kein Teig mehr übrig ist. Gleich weiterfahren mit allen Teigportionen.

Guetzli mit genügend Abstand auf Backblech legen (sie gehen ein wenig auf). Guetzli im vorgeheizten Ofen 8-12 Minuten backen. Sie sind fertig gebacken, wenn die Seiten leicht gebräunt sind. Guetzli aus dem Ofen nehmen und vollständig abkühlen lassen.

Für die Glasur den Puderzucker in eine grosse Schüssel sieben. Zitronensaft und Eiweiss beigeben und alles mit dem Schneebesenaufsatz des elektrischen Stand- oder Handrührgeräts auf niedriger Stufe rühren. Ist alles gut verbunden, Geschwindigkeit erhöhen und den Zuckerguss ca. 2 bis 3 Minuten lang schlagen, bis er strahlend weiss ist. Ist die Glasur zu dick, etwas Zitronensaft oder Wasser hinzufügen (nur kleine Mengen auf einmal). Ist der Zuckerguss zu dünn, mehr Puderzucker hinzufügen. Glasur in einen Spritzsack füllen und Lebkuchen-Guetzli verzieren.

Orangen-Stängeli

von Leserin Judy Scaburri

Zutaten (für ca. 80 Stück)

  • 250 g Butter, weich

  • 125 g Puderzucker

  • 1 TL Vanillezucker

  • 2 Prisen Salz

  • 2 Bio Orangen (nur abgeriebene Schale)

  • 300 g Weissmehl

  • 150 g gemahlene Mandeln

  • 50 g Orangeat, fein gehackt

  • 4 Backpapiere

  • 2 EL Puderzucker

Zubereitung

Butter, Zucker, Vanillezucker und Salz gut verrühren. Orangenschale beigeben. Mehl, Mandeln und Orangeat mischen und beigeben. Zu einem Teig zusammenfügen, etwas flach drücken. Zugedeckt 15 Minuten kühl stellen. Teig halbieren und die beiden Teigstücke einzeln zwischen 2 Backpapieren 1 cm dick auswallen. Etwa 1 Stunde kühl stellen.

Dann die oberen Backpapiere entfernen und den Teig in Stängeli von 1x6 cm schneiden. Mit genügend Abstand auf 2 mit Backpapier belegte Bleche legen.

Pro Blech ca. 15 Minuten in der Mitte des auf 180°C vorgeheizten Ofens backen. Rausnehmen, auf Gitter auskühlen lassen und mit Puderzucker bestäuben.

5 Kommentare
    Mia_

    Es stand hier vorher, dass 3 Preise (1 x 250 CHF Einkaufsgutschein von Migros und 3 x 50 CHF Einkaufsgutschein für Bücher Orell Füssli) werden verlost. Wann ist die Verlosung?