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Lockdown im Milieu«Wir wollen wieder arbeiten»

Sie fordert nur eines: rasch wieder arbeiten zu dürfen, wie andere im Dienstleistungsbereich. Der Druck auf die Behörden wächst, das Arbeitsverbot im Sexgewerbe zu lockern.

Monika Blaser, Leiterin des Tantraparadies, in Aefligen (BE) will wissen, wann der Lockdown  zu Ende geht.  Foto: Raphael Moser / Tamedia AG
Monika Blaser, Leiterin des Tantraparadies, in Aefligen (BE) will wissen, wann der Lockdown zu Ende geht. Foto: Raphael Moser / Tamedia AG
Tamedia AG

«Die Lage ist dramatisch, wir haben seit dem 16. März kein Einkommen und keinerlei Perspektive, wann wir wieder arbeiten dürfen.» Die Bernerin Monika Blaser betreibt seit vier Jahren in Aefligen im Emmental ihr «Tantraparadies mit Erotik». 26 Frauen, die unter der Regie von Monika Blaser bis Mitte März Gäste als Selbstständigerwerbende empfingen, sie sind entweder abgereist oder irgendwo in der Schweiz privat untergekommen. Der 16. März war jener Tag, an dem der Bundesrat zur Eindämmung des neuartigen Coronavirus unter anderem auch den Erotikbetrieben, vom Bordell bis zum Massagesalon, den Betrieb untersagte. Seither leben jene Sexarbeitenden, die sich ans Gesetz halten, ohne Einkünfte und jene, die ihr Geschäft weiter betreiben, in der Illegalität.

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