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Kommentar zur politischen TransparenzWir wollen wissen, wer sich welche Partei leistet

Mit fast 90 Prozent Ja-Stimmen verlangt die Stadt Bern von ihren Politikern finanzielle Transparenz. Mehrere Kantone betreiben sie bereits. Wann zieht die Schweiz nach?

Schafft endlich Durchblick: Die Genfer Ständerätin Lisa Mazzone, Nationalrätin (GP) und Co-Präsidentin des Trägervereins Transparenz-Initiative bei einer Kundgebung in Bern.
Schafft endlich Durchblick: Die Genfer Ständerätin Lisa Mazzone, Nationalrätin (GP) und Co-Präsidentin des Trägervereins Transparenz-Initiative bei einer Kundgebung in Bern.
Foto: Alessandro della Valle (Keystone)

Wer kann in einer Demokratie, die diesen Namen verdient und auch stolz herumzeigt, mit guten Gründen gegen die Transparenz argumentieren? Zumal sie auch bei uns begehrter scheint denn je. Weil nämlich die Intransparenz wuchert. Beim Umgang der Schweiz mit Geldwäscherei zum Beispiel haben Enthüllungen gezeigt, dass alles genauso intransparent läuft wie schon seit Jahrzehnten auch wenn das Parlament das Gegenteil behauptet.

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