Zum Hauptinhalt springen

- USA Finanzwerte und Arbeitsdaten stützen US-Börsen

New York Starke Zahlen vom US-Arbeitsmarkt und deutliche Kursgewinne bei Finanzwerten haben die Wall Street am Donnerstag gestützt.

Sorgen bereitete aber nach wie vor die Schuldenkrise in Europa, auch wenn Frankreich bei der Ausgabe von Anleihen auf ein grosses Interesse von Investoren stiess. Die US-Privatwirtschaft schuf im Dezember so viele Stellen wie seit mindestens zehn Jahren nicht mehr. Ihre Zahl stieg um 325'000. Erwartet wurden lediglich 178'000. Experten werteten die Zahlen als weiteren Hinweis, dass die US-Wirtschaft auf dem Weg der Erholung ist. Kurz vor dem Jahreswechsel stellten zudem weniger Amerikaner einen neuen Antrag auf Arbeitslosenhilfe. Der Dow-Jones-Index der Standardwerte ging nach einem schwachen Auftakt kaum verändert bei 12'415 Punkten aus dem Handel. Der breiter gefasste S&P 500 rückte um 0,3 Prozent auf 1281 Stellen vor. Der Nasdaq -Index gewann 0,8 Prozent auf 2670 Zähler. Der Euro geriet wegen der US-Daten weiter unter Druck und fiel unter 1,28 Dollar. Zu den Gewinnern bei den Einzelwerten zählten die Aktien von Finanzwerten. Die Dividendenpapiere von Citigroup und Wells Fargo rückten um jeweils mehr als Prozent vor. Papiere der Bank of America sprangen 8,6 Prozent in die Höhe. «Aus den Arbeitsmarktdaten kann man schliessen, dass sich die Konjunktur bessert. Das bedeutet für die Banken, dass sie mehr Kredite vergeben und damit höhere Gewinne verbuchen», sagte James Dunigan von PNC Wealth Management in Philadelphia. Eli Lilly macht auslaufendes Patent zu schaffen Die Anteilsscheine des Pharmaherstellers Eli Lilly standen dagegen auf den Verkaufslisten. Die Papiere verloren rund ein Prozent, weil der Konzern in diesem Jahr mit deutlich weniger Gewinn als von Analysten prognostiziert rechnet. Eli Lilly macht zu schaffen, dass der Patentschutz für sein wichtiges Schizophrenie-Medikament Zyprexa ausgelaufen ist. Das Unternehmen muss sich nun der Konkurrenz durch Nachahmerpräparate stellen. Eastman Kodak vor Insolvenz? Immer schwieriger wird die Lage für den früheren Fotopionier Eastman Kodak. Einem Zeitungsbericht zufolge bereitet sich das Unternehmen auf ein Insolvenzverfahren vor, falls der Verkauf von Patenten scheitert. Die Papiere büssten mehr als zehn Prozent ein und sind nur noch 42 Cent wert. Boeing-Papiere verbilligten sich um gut ein Prozent, nachdem der Flugzeugbauer sein Auslieferungsziel für 2011 knapp verfehlt hatte. Barnes & Noble senkt Prognose Zu den grössten Verlierern zählten die Aktien der grössten US- Buchhandelskette Barnes & Noble mit einem Minus von 17 Prozent. Da die Geschäfte mit dem elektronischem Lesegerät Nook unerwartet schlecht laufen, kürzte das Unternehmen seine Geschäftsprognosen und schloss eine Abspaltung seiner Digital-Sparte nicht mehr aus.

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch