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2013 im Zeichen von Löhnen und Renten

2013 steht für den Schweizerischen Gewerkschaftsbund (SGB) im Zeichen der Löhne und Renten.

In der AHV-Debatte will der SGB alle Versuche bekämpfen, die Altersvorsorge zu schwächen. Bei den Löhnen will er einen Mindestlohn von 4000 Franken durchsetzen. Dieser Mindestlohn sei bitter nötig, hiess es am Montag an der Jahresmedienkonferenz des SGB. Das Parlament behandelt die Mindestlohninitiative im laufenden Jahr. Rund 430'000 Beschäftigte in der Schweiz erhielten trotz 100-Prozent-Stelle immer noch tiefere Löhne, begründet der SGB das Volksbegehren. 140'000 von ihnen verdienten trotz Lehre derart wenig. In der anstehenden Debatte um die Altersvorsorge will der SGB jegliche Schwächung der AHV verhindern, hiess es vor den Medien weiter. Es gehe nicht an, dass der AHV zustehende Erträge aus der Tabak- und Alkoholsteuer weiter in die Bundeskasse fliessen. Zu kompensieren seien auch die Steuergeschenke aus der Unternehmenssteuerreform II, verlangt der SGB weiter. Heute zahlten sich die Firmenbesitzer lieber AHV-freie Dividenden statt AHV-pflichtige Löhne aus. Dadurch fielen 300 Millionen bis 400 Millionen Fr. Einnahmen aus.

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