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270'000 deutsche Metaller in erster Warnstreikwoche im Ausstand

Berlin/Frankfurt In der ersten Warnstreikwoche in der deutschen Metall- und Elektroindustrie haben landesweit mehr als 270'000 Beschäftigte für mehr Geld protestiert.

Der Schwerpunkt der Aktionen am Freitag lag im Bundesland Baden-Württemberg, wie die IG Metall in Frankfurt am Main mitteilte. Mit den Warnstreiks will die Gewerkschaft den Druck vor der nächsten Verhandlungsrunde erhöhen. Diese startet am 8. Mai. Die Arbeitgeber zeigen sich von den Protesten bisher unbeeindruckt. Die Warnstreikwelle war nach dem Ablauf der Friedenspflicht am vergangenen Samstag langsam ins Rollen gekommen. Am Donnerstag erreichte sie mit rund 160'000 Teilnehmern ihren Höhepunkt. Am Freitag legten rund 90'000 Arbeitnehmer aus 400 Betrieben die Arbeit nieder. Auch in den nächsten Tagen sollen die Proteste weitergehen. Die Gewerkschaft verlangt für die rund 3,6 Millionen Beschäftigten 6,5 Prozent mehr Geld bei einer Laufzeit von zwölf Monaten. Die Arbeitgeber bieten bisher 3 Prozent mehr Geld bei einer Laufzeit von 14 Monaten.

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