Datenschutz

Datendiebstahl: Datenschützer will Firmen belangen

Nachdem Hacker im April aus Netzwerken des Elektronikherstellers Sony Millionen Kundendaten entwendet haben, fordert der Eidgenössische Datenschutzbeauftragte Hanspeter Thür Sanktionsmöglichkeiten.

Feedback

Tragen Sie mit Hinweisen zu diesem Artikel bei oder melden Sie uns Fehler.

«Ich denke, dass Fälle von grossem Datenmissbrauch und -diebstahl zunehmen werden», sagte Thür im Interview mit der Internetplattform «handelszeitung.ch». «Daher braucht es Sanktionsmöglichkeiten, um Unternehmen in die Pflicht zu nehmen, die Datenbestände nicht mit ausreichender Sorgfalt sichern.»

Im aktuellen Recht gebe es dafür keine Handhabe. Daher sei eine gesetzliche Grundlage nötig und die Politik in der Pflicht.

Allerdings zeigt der Fall Sony laut Thür auch, dass es sich um ein internationales Problem handelt. «Daher müssen gerade auch auf dieser Ebene die Datenschutzregeln besser harmonisiert, abgestimmt und verschärft werden», sagte der Datenschutzbeauftragte.

Betroffenen im Fall Sony rät er, in Betracht zu ziehen, ihre Kreditkarte zu sperren und eine neue zu beantragen. «Generell sollte man als Konsument vorsichtig umgehen mit der Kreditkartenangabe», sagte Thür.

Erstellt: 06.05.2011, 12:16 Uhr

Weiterbildung

Lohncheck in Pflegeberufen

Qualifiziertes Pflegepersonal ist rar. Eine Pflegeinitiative setzt sich darum für höhere Löhne ein.

Blogs

Geldblog Wie sicher sind Anlagefonds?

Mamablog Lust auf ein Sexdate, Schatz?

Weiterbildung

Gamen in der Schule

Die Schule bereitet Kinder auf die Arbeitswelt vor. Das Rüstzeug soll auch spielerisch vermittelt werden.

Die Welt in Bildern

Aufwändige Feier: Farbenfroh ist der Karneval in Macedo de Cavaleiros, Portugal. (25. Februar 2020)
(Bild: Octavio Passos/Getty Images) Mehr...