Eisenbahn

Frankreichs Bahn schreibt wieder schwarze Zahlen

Paris Frankreichs Staatsbahn SNCF schreibt nach einem verlustreichen Vorjahr wieder schwarze Zahlen.

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Die SNCF weist fürs erste Halbjahr 2010 einen Gewinn von 80 Millionen Euro aus (Vorjahreszeitraum: minus 496 Mio. Euro), teilte das Unternehmen am Dienstag in Paris mit.

Vor allem die Transporte hätten angezogen. Der Gewinn wird jedoch als noch unzureichend für die anstehenden Investitionen bezeichnet. Der bereits veröffentlichte Umsatz der SNCF lag im ersten Halbjahr bei 14,9 Mrd. Euro (25,1 Prozent).

Frankreichs Bahnchef Guillaume Pepy hatte am Sonntag bereits den Überschuss öffentlich angekündigt und betont, die Anzeichen für eine Belebung der Aktivitäten im Güter- und Individualverkehr seien ermutigend. Man bewege sich in die richtige Richtung, auch wenn die Konjunkturbelebung noch immer von Fragezeichen begleitet sei.

Die deutsche Regierung dringt auf eine Öffnung des französischen Schienennetzes für die Deutsche Bahn (DB). Diese beklagt, dass die SNCF nach französischem Recht weiter ein Monopol im inländischen Personenverkehr habe. Umgekehrt sei die SNCF längst in Deutschland aktiv, etwa mit ihrer Tochter Keolis.

Im Güterverkehr ist die DB mit ihrer Tochter ECR grösster SNCF- Konkurrent mit zehn Prozent Marktanteil in Frankreich. 2006 wurden im EU-Schienengüterverkehr die Märkte geöffnet.

Erstellt: 31.08.2010, 14:28 Uhr

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