Schuldenkrise

Griechenland rechnet mit zweiter Tranche der IWF/EU-Hilfen

Athen Griechenland rechnet mit der Freigabe der zweiten Tranche von Hilfen des Internationalen Währungsfonds (IWF) und der EU.

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Die entsprechenden Auflagen sind laut Finanzministerium wie gefordert bis zum 30. Juni erfüllt worden.

Zudem sei die Rentenreform auf den Weg gebracht, sagte Finanzminister Giorgos Papakonstantinou in einem am Samstag veröffentlichten Interview der Wochenzeitung «Kosmos tou Ependyti».

Eine Delegation des IWF, der EU und der Europäischen Zentralbank (EZB) will am Montag die Reformfortschritte des Mittelmeerlandes überprüfen, um die zweite Tranche der zugesagten Finanzhilfen von neun Milliarden Euro freizugeben.

Ingesamt haben die Institutionen Griechenland ein 110 Milliarden Euro schweres Rettungspaket gewährt. 20 Milliarden Euro davon hat das Land bereits im Mai erhalten. Vergangene Woche bescheinigte der IWF Griechenland, dass es bei seiner Haushaltssanierung gut vorankomme. Allerdings gebe es noch einige Schwachstellen wie den Gesundheitsbereich.

Erstellt: 30.07.2010, 11:55 Uhr

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