Österreicher laufen Schweizer Alpenorten den Rang ab

Schwierige Jahre für den Tourismus: Die beliebtesten Alpendestinationen liegen fast ausschliesslich in Österreich. Im Sommer-Ranking hingegen belegt eine Schweizer Stadt den ersten Platz.

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Mit den österreichischen Alpendestinationen können die Schweizer Tourismusorte nicht mithalten. In einem Ranking des Wirtschaftsforschungsinstituts BAK Basel für das Jahr 2012 findet sich Luzern als einzige Schweizer Destination unter den Top 15.

Die Zentralschweizer Region belegt im «BAK Topindex» Rang 5. Auf Platz 1 liegt das Vorarlberger Kleinwalsertal. Weitere Podestplätze belegen das Grossarltal in der Region Salzburg (A) sowie Rennweg/Katschberg in Kärnten (A).

Österreich dominiert

Neben Luzern finden sich unter den 15 Top-Destinationen Oberstdorf im Allgäu (D) auf Platz 13 und Gröden im Südtirol (I) auf Platz 15. Die übrigen Ränge werden allesamt von österreichischen Destinationen belegt – insgesamt 12 der ersten 15.

BAK Basel untersucht regelmässig die Performance von Schweizer Destinationen. Dabei habe sich gezeigt, dass viele Schweizer Destinationen im Alpenraum in den vergangenen beiden Jahren an Erfolg eingebüsst hätten, schreibt das Staatssekretariat für Wirtschaft (Seco) in einer Mitteilung.

Die gesamte Schweizer Tourismuswirtschaft habe einige schwierige Jahre hinter sich. Negativ wirkte sich die wegbrechende Nachfrage der traditionellen westeuropäischen Herkunftsmärkte aufgrund des starken Frankens aus.

Sommer top, Winter Flop

Im Ranking für die Sommersaison belegt Luzern den 1. Platz, Interlaken im Berner Oberland liegt auf dem 7. Rang. Für die Wintersaison 2012 befindet sich keine einzige Schweizer Destination in den Top 15.

Untersucht werden nicht nur alpine Destinationen, sondern auch Städte. Den Spitzenplatz belegt Barcelona, Genf kommt als erfolgreichste Schweizer Destination auf Rang 7, Zürich auf Rang 10. Basel, Bern und Lausanne erscheinen nicht unter den ersten 15.

BAK Basel untersucht im Auftrag des Seco sowie der wichtigsten Schweizer Ferienregionen regelmässig die Performance und die Wettbewerbsfähigkeit von rund 150 Destinationen des europäischen Alpenraumes. Ziel ist die Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit von Schweizer Destinationen und Regionen. (ajk/sda)

Erstellt: 21.01.2014, 14:42 Uhr

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