Backwaren

Pistor 2010 mit höherem Umsatz und Gewinn

Der Bäckerei-Zulieferer Pistor mit Sitz in Rothenburg LU hat 2010 den Gesamtumsatz der Firmengruppe um 1,7 Prozent auf 726,8 Millionen

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Franken erhöht. Auch der Jahresgewinn stieg. Und zwar um 2,2 Prozent auf 13,1 Millionen Franken.

Die positive Bilanz der Jahresrechnung 2010 sei vorwiegend durch die Betriebsgesellschaft Pistor AG geprägt, teilte das Unternehmen am Donnerstag mit. Trotz tieferen Verkaufspreisen erreichte der Gesamtumsatz der Pistor AG 707,4 Millionen Franken.

Somit konnte die Betriebsgesellschaft Pistor AG mit einer Umsatzsteigerung von 2,3 Prozent erstmals einen Gesamtumsatz von über 700 Millionen Franken realisieren. Im Eigenlager beträgt die Zunahme 1,9 Prozent, im Verrechnungsverkehr 3,7 Prozent. Der Jahresgewinn liegt bei 14,3 (Vorjahr: 14,1) Millionen Franken.

Rückläufig war die Entwicklung bei der Rohstoffhandelsfirma Fairtrade SA. Wegen tieferen Preisen bei einigen Rohwaren sank der Gesamtumsatz um 7,5 Prozent auf 32,4 Millionen Franken. Die Rechnung des Beratungsunternehmens Proback AG schliesst bei einem Umsatz von 0,677 (0,684) Millionen Franken praktisch ausgeglichen.

Zwei Meilensteine

Das vergangene Jahr war geprägt durch die Wachstumsstrategie von Pistor. Gleich zwei Meilensteine konnten gelegt werden: Im August 2010 ging nach zweijähriger Bauzeit das Warenumschlagszentrum West in Rothenburg in Betrieb.

Zudem habe im vergangen Sommer der grösste Gastrokunde, die SV (Schweiz) AG, die langfristige Zusammenarbeit besiegelt, heisst es in der Medienmitteilung. Um wachsen zu können, ist es für Pistor zentral, die bestehenden Geschäftsfelder weiter auszubauen und mit weiteren Produktgruppen zu ergänzen. Weitere Ausbauschritte werden zudem in Angriff genommen.

Die Pistor Holding Genossenschaft erhält von der Pistor AG eine Dividende von 7,2 Millionen Franken. Davon fliessen 4,2 Millionen Franken als Rückvergütung an die Genossenschafter der Pistor Holding Genossenschaft. Auch von Fairtrade SA fliesst eine Dividende von 0,25 Millionen Franken an die Holding.

Erstellt: 19.05.2011, 13:08 Uhr

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