Telekom

Sunrise-Chef: Attacke im Telekommarkt, aber kein Preiskrieg Unsicherheit über Besitzer weg Gespräch

Auch unter dem neuen Eigentümer CVC will Sunrise die Angreiferin im Schweizer Telekommarkt sein.

Feedback

Tragen Sie mit Hinweisen zu diesem Artikel bei oder melden Sie uns Fehler.

Einen Preiskrieg will das Unternehmen nach dem Besitzerwechsel aber nicht entfesseln, wie der neue Sunrise-Chef Oliver Steil am Freitag deutlich machte.

«Ich sehe nicht, dass wir jetzt auf breiter Front Preissenkungen machen», sagte Steil im Gespräch mit der Nachrichtenagentur SDA: «Wir sind bei sehr vielen Produkten die günstigsten.» Und die Qualität des Netzes sei gut.

Sunrise wolle beim Geschäft so weiterfahren wie bisher, nachdem man nach der geplatzten Fusion mit Orange wieder Gas gegeben habe, sagte Steil. Die Kunden sollen mit attraktiven Tarifen, Bündelangeboten aus Festnetz und Mobilfunk, dem iPhone sowie weiteren Spezialangeboten - etwa für Jugendliche - angelockt werden. «Wir sind sehr gut unterwegs», sagte der Sunrise-Chef.

Der Besitzerwechsel zu CVC sei sehr positiv. Nun falle die Unsicherheit über die Absichten der Sunrise-Eigentümerin TDC weg, sagte Steil. Bisher sei immer offen gewesen, wie lange TDC noch an der Schweizer Tochter festhalten würde.

«Nun haben wir einen Aktionär, der sich fürs Unternehmen sehr interessiert, investitionsbereit ist und langfristig dabeibleiben möchte», sagte Steil. Das bringe für Kunden und Mitarbeiter Stabilität.

CVC habe klar zugesichert, dass Sunrise wachsen solle und kein Sparmodell sei. An den geplanten Investitionen von 1 Mrd. Fr. über fünf Jahre in Netz und Technik halte man fest, sagte Steil: «Das reicht auch.» Diese Investitionen würden nicht erhöht.

Erstellt: 17.09.2010, 16:10 Uhr

Paid Post

Wollen Sie einen echten Cyborg treffen?

Ihnen gehen Technik und Innovation unter die Haut? Gewinnen Sie 2x2 VIP-Tickets für die Volvo Art Session.

Werbung

Weiterbildung

Ausbildung & Weiterbildung Finden Sie die passende Weiterbildung Technischer Kaufmann, Deutsch lernen, Coaching Ausbildung, Präsentationstechnik, Persönlichkeitsentwicklung

Die Welt in Bildern

Bergungsarbeiten nach Taifun-Katastrophe: Der heftige Wirbelsturm «Hagibis» hinterliess über weite Teile Japans eine Spur der Verwüstung. Die Zahl der Todesopfer ist gemäss eines japanischen Fernsehsenders auf 66 gestiegen. (15. Oktober 2019)
(Bild: Jae C. Hong/AP) Mehr...